Professionelle Pflegeberatung in Darmstadt

Das Thema Pflege ist aktueller denn je, wie Diskussionen in Politik und Gesellschaft zeigen. Gute Pflege ist ein Menschenrecht – und immer mehr Menschen in Darmstadt, Hessen und der ganzen Republik sind auf professionelle und fürsorgliche Pflege angewiesen. Der Sozialstaat sieht vor, dass pflegebedürftige Menschen in Deutschland mit Leistungen der Pflegeversicherung unterstützt werden. Allerdings werden viele Pflegegrad-Anträge abgelehnt oder ein zu niedriger Pflegegrad wird vergeben. Spätestens dann besteht bei vielen Betroffenen und ihren Familien großer Informations- und Beratungsbedarf. Es gibt es verschiedene Anlaufstellen, die in der Region Darmstadt unterstützende Pflegeberatung bieten.

Pflegeberatung in Darmstadt durch Pflegestützpunkte und Pflegebüros

Die Menschen in Darmstadt werden immer älter. Und auch wenn viele Senioren ihren Alltag und die anfallenden Aufgaben selbstständig meistern, gibt viele kranke und/oder ältere Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Wenn eine Pflegebedürftigkeit auftritt, stellen sich für die Betroffenen Fragen nach der Sicherstellung der täglichen Versorgung, nach der richtigen Wohnform oder der Finanzierung der Pflege. In Darmstadt bieten aus diesem Grund sowohl Pflegestützpunkte als auch Pflegebüros Informationen an.

Was sind Pflegestützpunkte und Pflegebüros und welche Unterstützung erhalten Sie bei diesen Stellen?

  • Pflegestützpunkte werden von den Kranken- und Pflegekassen auf Initiative des jeweiligen Bundeslandes betrieben. In Darmstadt ist also das Land Hessen zuständig. Die gesetzliche Grundlage bildet § 92c des SGB XI im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes. Pflegestützpunkte sind als Informationsangebot für die Darmstädter Bevölkerung zu verstehen.
  • Auch Pflegebüros geben Ihnen in Darmstadt Informationen zu diversen Pflegethemen. Allerdings sind die Träger nicht so eindeutig bestimmbar. Nicht immer ist auf den ersten Blick ersichtlich, wer hinter dem Angebot steckt, mitunter verwenden auch Pflegedienste den Begriff des Pflegebüros.
Unabhängige Pflegeberatung erhalten

Das Informationsangebot wird von Pflegestützpunkten und Pflegebüros gleichermaßen betont. Sie werben mit Materialien, Flyern oder einer Liste von Kontaktadressen rund um die vielfältigen Themen der täglichen Pflege. So bieten Sie eine erste Anlaufstelle, wenn Sie Fragen haben. Eine individuelle Einschätzung der Pflegesituation oder eine auf den Einzelfall bezogene Pflegeberatung können Sie in Darmstadt bei Pflegestützpunkten und Pflegebüros allerdings nicht erwarten. Vor allem für den wichtigen Pflegegrad-Antrag kann das zu einem Problem werden.

Das Team der Pflegestützpunkte und Pflegebüros besucht Sie nicht bei Ihnen vor Hause, Sie müssen selbst in die Büros des jeweiligen Anbieters gehen. Unter Umständen ist damit in Darmstadt ein langer Anfahrtsweg für eine Pflegeberatung verbunden. Das kann für Familien, die mit Alltag, Arbeit und Pflege bereits belastet sind, ein zusätzlicher Faktor sein. Zudem kann Ihre individuelle Wohnsituation nicht Teil der Beratung sein. Ob die Beantragung von Geldern für wohnraumverbessernde Maßnahmen sinnvoll ist, kann so nicht eingehend geprüft werden.

Für einen Pflegegrad müssen Sie einen Antrag stellen, der intensiv kontrolliert wird. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass es schnell zu Problemen beim Pflegegrad-Antrag kommen kann. Diese Schwierigkeiten sind aber mit einer guten Vorbereitung vermeidbar. Diese kann von Pflegestützpunkten und Pflegebüros in aller Regel nicht geleistet werden. Auch beim Termin mit dem Gutachter, der am Ende über Ihren Pflegegrad-Antrag entscheidet, erhalten Sie keine Unterstützung.

Erfolgreich einen Pflegegrad beantragen

Professionelle Pflegeberatung in Darmstadt durch Dr. Weigl & Partner

Wir von Dr. Weigl & Partner bieten Ihnen zu allen Themen rund um Pflege und Pflegegrad eine professionelle Pflegeberatung. Auch in Darmstadt profitieren schon viele Pflegebedürftige von unserer Unterstützung. Wir kämpfen jeden Tag dafür, dass alle Pflegebedürftigen die Pflege erhalten, die ihnen zusteht.

Etliche Pflegegrad-Anträge sind durch unsere Beratung positiv beschieden worden. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei eine intensive Vorbereitung. Um Sie bestmöglich zu unterstützen, haben wir ein dreistufiges Verfahren entwickelt. Denn durch unsere Erfahrung wissen wir genau, worauf es bei einem erfolgreichen Pflegegrad-Antrag ankommt.

  • Schritt 1: Der Auftakt der Zusammenarbeit wird immer durch eine erste telefonische Beratung eingeläutet – natürlich kostenfrei für Sie. Wir erläutern Ihnen unser Angebot und geben einen Einblick in unsere Erfahrungen und unsere konkrete Arbeitsweise. Anhand Ihrer Informationen schätzen wir ein, welchen Pflegegrad Sie bekommen könnten. Uns ist Transparenz wichtig, und zwar direkt von Beginn an.
  • Schritt 2: Das Herzstück der Beratung ist die Vorbereitung und Begleitung Ihres Pflegegrad-Antrags. Dazu besuchen unsere Experten Sie zu Hause und nehmen eine ausführliche Pflegeanamnese vor. Neben der Analyse des Pflegebedarfs prüfen wir auch Ihr Wohnumfeld. In vielen Fällen sind Umbauarbeiten zu einer barrierefreien Umgebung nötig. Auch hierfür können Sie Unterstützung der Pflegeversicherung erhalten. Die umfassende Einschätzung und Bewertung Ihrer Pflegebedürftigkeit dient der Vorbereitung des Pflegegrad-Antrags.
  • Schritt 3: Nach dem Eingang Ihres Pflegegrad-Antrags wird ein Pflegegutachter seinen Besuch bei Ihnen ankündigen. Dieser Termin ist sehr wichtig, denn danach folgt die Bewertung Ihres Pflegebedarfs und die Einschätzung des konkreten Pflegegrads. Wir bereiten den Termin intensiv vor, stellen Unterlagen zusammen und sind auch während des Besuchs des Gutachters vor Ort. So stellen wir ein korrektes MDK Begutachtungsverfahren sicher. Den eingegangenen Pflegegrad-Bescheid prüfen wir auf formale und inhaltliche Richtigkeit.

Die Zentrale von Dr. Weigl & Partner befindet sich in Düsseldorf. Wir bieten aber deutschlandweit unsere Pflegeberatung an, auch in Darmstadt. Heißt, ein Teammitglied ist als Ansprechpartner bei Ihnen vor Ort. Neben der Unterstützung der Pflegebedürftigen selbst sind wir auch für die Familienangehörigen da. Denn wir wissen, welche Belastung ein Pflegebedarf mit sich bringt. Kompetenz durch Erfahrung, individuelle Beratung und viel Zeit für alle Kunden – das zeichnet uns aus.

Erfolgreich einen Pflegegrad-Widerspruch stellen

Vorteile einer professionellen Unterstützung bei einem Pflegegrad-Antrag, einer Höherstufung oder einem Widerspruch

Jeder Mensch, der in Deutschland pflegebedürftig wird, hat einen Anspruch auf Pflegeleistungen der Pflegeversicherung. Die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit läuft allerdings standardisiert ab – viele Betroffene sind mit den hohen bürokratischen Hürden zunächst einmal überfordert. Der Besuch des Gutachters ist besonders wichtig. Im Rahmen des „Neuen Begutachtungsassesments“ (NBA) wird durch sechs Module geprüft, wie selbstständig Sie Ihren Alltag meistern können. Diese Module sind: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte.

Diese Begutachtung wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) oder MEDICPROOF (bei Privatversichterten) durchgeführt. Dabei können viele Probleme auftreten:

  • Momentaufnahme: Der Termin bei Ihnen soll zwar ein korrektes und umfassendes Bild des Pflegebedarfs bieten, kann aber immer nur eine Momentaufnahme sein. Deswegen wird die individuelle Pflegesituation oft nicht korrekt erfasst.
  • Zeitmangel: Eigentlich soll für jeden Gutachtertermin genügend Zeit vorgesehen werden. Aber bei vielen unterschiedlichen Terminen an einem Tag kann das nicht immer gewährleistet werden. Dann werden wichtige Themen überhaupt nicht angesprochen oder nicht umfassend besprochen. Wir sorgen dafür, dass Ihr Recht auf sorgfältige und korrekte Begutachtung durchgesetzt wird.
  • Nervosität: Ein Gutachtertermin ist eine neue und ungewohnte Situation. Viele Pflegebedürftige sind nervös, vergessen Dinge, die sie ansprechen oder Unterlagen, die sie vorzeigen wollten. Mit uns werden alle wichtigen Aspekte behandelt.
  • Verständigung: Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass es oft zu Verständigungsproblemen zwischen Gutachtern und Begutachteten kommt. Durch unsere fachliche Schulung räumen wir diese Probleme aus.
  • Scham: Aus Scham wird oft suggeriert, der Alltag könne noch gut allein gemeistert werden. Das führt dann aber nur zu einer Ablehnung des Pflegebedarfs. Wir klären diesen Punkt mit Ihnen im Vorfeld.

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