Professionelle Pflegeberatung in Hagen

Mit dem kontinuierlichen Anstieg pflegebedürftiger Menschen steigt auch die Nachfrage nach Beratungsstellen, die Betroffene umfänglich über das Thema Pflege aufklären können. Dies ist auch in Südwestfalen, im „Tor zum Sauerland“ nicht anders. Erfahren Sie hier, wie eine unabhängige Pflegeberatung Sie in Hagen bei Ihrem Antrag auf Pflegeleistungen unterstützen kann.

Die Notwendigkeit an Stellen zur Pflegeberatung in Hagen

2017 wurde die größte Pflegereform seit Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung umgesetzt. Ziel war es, die Situation der Pflegebedürftigen in Deutschland deutlich zu verbessern. Denn überall steigt die Zahl der Menschen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind – auch in Hagen. Derzeit versorgen fast 40 ambulante Pflegedienste Betroffene in Hagen zu Hause, über 2.200 Plätze in Pflegeheimen stehen in Hagen zur Verfügung. Allerdings erhalten viele Pflegebedürftige aktuell keine Unterstützung aus der Pflegeversicherung, in die sie jahrzehntelang eingezahlt haben. Der Grund: Viele Pflegegrad-Anträge werden abgelehnt. Spätestens nach dem negativen Bescheid wenden sich die betroffenen Familien an Pflegeberatungsstellen. Wir informieren Sie, welche Möglichkeiten für eine Pflegeberatung Sie haben, wenn Sie aus Hagen oder der Umgebung kommen.

Unabhängige Pflegeberatung in Hagen erhalten

Pflegeberatung in Hagen durch Pflegestützpunkte und Pflegebüros

Das Thema Pflege ist allgegenwärtig: im Gespräch in der Nachbarschaft ebenso wie in der Politik oder in den Medien. Viele Familien stehen erst einmal unter Schock, wenn eine Pflegebedürftigkeit auftritt. Denn oft stellt sich das Problem plötzlich, beispielsweise nach einem Unfall oder einem Schlaganfall. Dann fehlt die Zeit zur Vorbereitung und viele Fragen müssen schnell beantwortet werden. Wir von Dr. Weigl & Partner erhalten täglich Anfragen aus Nordrhein-Westfalen und dem ganzen Bundesgebiet. In Hagen können Sie sich unter anderem in Pflegestützpunkten oder Pflegebüros informieren lassen.

Wie unterscheiden sich Pflegestützpunkte und Pflegebüros?

  • Pflegestützpunkte in Hagen werden von den Kranken- und Pflegekassen betrieben. Die Initiative geht auf das Land Nordrhein-Westfalen zurück. Die gesetzliche Grundlage finden Sie in § 92c des SGB XI im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes. Pflegestützpunkte sind als regionale Informationsstellen zu verstehen.
  • Auch Pflegebüros bieten Ihnen Informationen zu verschiedenen Themen der Pflege. Eine eindeutige Definition, was ein Pflegebüro ist oder wer der Träger der Dienstleistung ist, gibt es allerdings nicht. Deswegen ist hier Vorsicht geboten. Mitunter verwenden auch ambulante Pflegedienste den Begriff.

Grundlegende Informationen zu Pflege-Themen erhalten Sie in Hagen sowohl bei Pflegestützpunkten als auch bei seriösen Pflegebüros. Als erste Anlaufstelle sind beide Einrichtungen durchaus zu empfehlen. Informationsmaterial, beispielsweise in Form von Flyer oder Broschüren, kann Ihnen den Einstieg in die komplexe Materie erleichtern. Auch eine Liste mit verschiedenen Kontaktadressen kann hilfreich sein. Wenn Sie sich allerdings eine individuelle, umfassende Pflegeberatung mit viel Zeit wünschen, können das Pflegebüros oder Pflegestützpunkte in Hagen nicht leisten. Gerade beim so wichtigen Pflegegrad-Antrag suchen viele Betroffene nach einer Rundum-Betreuung, die von diesen Stellen nicht angeboten wird.

Das Team der Pflegebüros oder Pflegestützpunkte besucht Sie nicht zu Hause. Sie müssen also den Weg zu den Büros des jeweiligen Anbieters selbst auf sich nehmen. Damit sind zwei Nachteile verbunden: Erstens ist gegebenenfalls ein langer Anfahrtsweg in Hagen für die Pflegeberatung zu bewältigen. Das kostet Sie unter Umständen viel Zeit, die im Falle einer familiären Pflegesituation sowieso schon knapp bemessen ist. Viele Angehörige sind durch den eigenen Job, den familiären Alltag und die Betreuung des pflegebedürftigen Familienmitglieds großen Belastungen ausgesetzt. Zweitens kann keine individuelle Begutachtung der Pflegesituation vorgenommen werden. Ob wohnraumverbessernde Maßnahmen für ein barrierefreies Zuhause nötig sind, kann so beispielsweise nicht seriös beantwortet werden.

Erfolgreich einen Pflegegrad beantragen

Seit einiger Zeit werden Pflegegrade statt Pflegestufen vergeben. Nach wie vor muss aber ein Antrag gestellt werden. Ein Pflegegrad-Antrag kann zwar zunächst einmal formlos erfolgen, aber die Vorbereitung des Antrags ist elementar. Bereits zu Beginn des Pflegegrad-Verfahrens können Sie wichtige Weichen stellen. Bei Pflegestützpunkten und Pflegebüros erhalten Sie allerdings lediglich Hilfen zum Ausfüllen des Antrags oder generelle Formulare. Eine auf den Einzelfall bezogene pflegefachliche Beratung können Sie nicht erwarten.

Nach dem Eingang Ihres Pflegegrad-Antrags wird ein Pflegegutachter Sie in Hagen besuchen. Sind Sie gesetzlich versichert, übernimmt diese Aufgabe der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK). Bei Privatversicherten ist MEDICPROOF mit der Prüfung beauftragt. Der Termin mit dem Gutachter ist extrem wichtig, weil von der Einschätzung des Gutachters der attestierte Pflegegrad abhängt. Dabei gilt: Je höher der Pflegegrad, desto höher die Pflegleistungen, die Sie erhalten. Von den Pflegebüros und Pflegestützpunkten wird allerdings während des Termins kein Teammitglied an Ihrer Seite sein, um zu prüfen, dass die Begutachtung korrekt abläuft. So besteht die Gefahr, dass Ihr Pflegegrad abgelehnt oder ein zu niedriger Pflegegrad vergeben wird.

Erfolgreich einen höheren Pflegegrad beantragen

Professionelle Pflegeberatung in Hagen bei Dr. Weigl & Partner

Unsere Zentrale liegt in Düsseldorf, aber wir sind deutschlandweit für Sie tätig. Somit können wir Ihnen, auch wenn Sie in Hagen leben, eine professionelle Pflegeberatung bieten. Bei einer Zusammenarbeit mit uns profitieren Sie von unserer fachlichen Expertise und kurzen Kommunikationswegen. Über 90 Prozent unserer Kunden würden uns weiterempfehlen.

Zahlreiche Familien haben wir bei einem erfolgreichen Pflegegrad-Antrag unterstützt. Die Entlastung ist groß, wenn die finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung gesichert sind. Um Sie perfekt zu beraten, haben wir ein dreistufiges System eingeführt, das sich bewährt hat. Jederzeit können Sie mit all Ihren Fragen zu uns kommen. Wir sind immer für Sie ansprechbar, wenn es um den Pflegegrad-Antrag, Pflegeleistungen der Pflegeversicherung, verschiedene Unterbringungsformen oder Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige geht.

  • 1. Schritt: Im ersten Schritt bieten wir Ihnen eine telefonische Erstberatung durch ein erfahrenes Teammitglied. So lernen Sie uns einerseits unverbindlich kennen, andererseits erhalten Sie gleich eine erste grobe Einschätzung Ihres individuellen Pflegebedarfs. Ferner prüfen wir, welcher Pflegegrad für Sie möglich sein könnte. Diese Erstberatung ist selbstverständlich kostenfrei für Sie.
  • 2. Schritt: Die unabhängige Pflegeanamnese bei Ihnen zu Hause in Hagen ist der wichtigste Teil unseres Beratungs- und Unterstützungsangebots. Ein Pflegeexperte von Dr. Weigl & Partner besucht Sie, analysiert Pflegebedarf und Pflegesituation, sichtet Unterlagen und Medikamente und bereitet so die wichtige MDK Begutachtung mit Ihnen gemeinsam vor.
  • 3. Schritt: Zudem bereiten wir Sie ausführlich auf den Termin mit dem Gutachter vor, der Ihre Pflegebedürftigkeit individuell prüft und über Ihren Pflegegrad-Antrag entscheidet. Wir stellen im Vorfeld die Weichen für eine erfolgreiche Begutachtung, sind während des Termins bei Ihnen vor Ort und prüfen am Ende den eingegangenen Bescheid. Wenn die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit formelle oder inhaltliche Fehler aufweist, haben Sie die Möglichkeit, mit uns gemeinsam Widerspruch gegen den erteilten Pflegegrad einzulegen. Auch hier beraten wir Sie gern ausführlich.
Erfolgreich einen Pflegegrad-Widerspruch stellen

Wieso eine professionelle Pflegeberatung bei einem Antrag auf Pflegeleistungen so wichtig ist

Wenn der MDK oder MEDICPROOF Sie in Hagen besucht, ist das eine ungewohnte, vielleicht sogar unangenehme Situation. Im Rahmen des sogenannten „Neuen Begutachtungsassessments“ (NBA) werden sechs Module abgefragt: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie Gestaltung des Alltagsleben und soziale Kontakte. Im Fokus steht die Frage, wie selbstständig Sie Ihren Alltag bewältigen können und bei welchen täglichen Aufgaben Sie Unterstützung benötigen.

Woran liegt es, dass so viele Pflegegrad-Anträge abgelehnt werden?

  • Der Termin mit dem Gutachter ist immer nur eine Momentaufnahme. Das heißt, dass oft wichtige Aspekte nicht in Gänze in die Begutachtung einbezogen werden. Oft wird der Pflegebedarf falsch eingeschätzt.
  • Viele Betroffene sind nervös oder der Termin ist ihnen peinlich. Dann werden wichtige Punkte entweder vergessen, entsprechende Unterlagen liegen nicht bereit oder der Hilfebedarf wird absichtlich verschwiegen. Auch dann kann ein Pflegegrad-Antrag abgelehnt werden.
  • Wenn es zu Verständigungsproblemen zwischen dem Gutachter und Ihnen kommt, wenn die Fragen nicht klar sind oder Ihre Antworten nicht deutlich sind, wird die Einschätzung der Lage auch schwierig.

Sie suchen eine professionelle Pflegeberatung in Hagen?

Rufen Sie uns an und nutzen Sie unsere kostenlose Telefon-Beratung

Unsere Erfolgsquote liegt bei 95 Prozent. Mit unserer fachlichen Expertise entlasten wir Sie und Ihre Familie. Einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, kann sehr beruhigend sein. Wir sind während des gesamten Antragsprozesses an Ihrer Seite. Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, um mehr über unsere Pflegeberatung in Hagen zu erfahren. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Unser Team bietet Ihnen eine unabhängige, professionelle Pflegeberatung in Hagen. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.