Professionelle Pflegeberatung in Herne

Die Zahl der Pflegebedürftigen Menschen steigt in Herne ebenso an wie in ganz Deutschland. Im Zeitraum zwischen 2011 und 2017 ist in Herne ein Anstieg von rund 36 Prozent zu beobachten. Dies ist einerseits auf den demografischen Wandel zurückzuführen, andererseits auf das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II). Denn seit 2017 werden nicht nur Pflegegrade statt Pflegestufen vergeben, auch mehr Menschen werden als pflegebedürftig und damit leistungsberechtigt eingestuft. Eine unabhängige Pflegeberatung in Herne kann Betroffenen dabei helfen, die Leistungen zu erhalten, die ihnen zustehen.

Täglich bekommen wir Anrufe und E-Mails von betroffenen Familien, die viele Fragen rund um die Pflege haben: Was müssen wir tun, wenn wir plötzlich mit einem Pflegefall konfrontiert sind? Wo finden wir Hilfe? Gibt es spezielle Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige? Welche Pflegeleistungen gibt es und wie erhalte ich sie? Wie finanzieren wir die Pflege?

Verschiedene Informations- und Beratungsangebote gibt es auch in Herne – wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Anlaufstellen.

Unabhängige Pflegeberatung erhalten

Pflegeberatung in Herne durch Pflegestützpunkte und Pflegebüros

Pflegegeld, Pflegehilfsmittel, Entlastungsleistungen, Pflegesachleistungen, Kurz- und Verhinderungspflege oder wohnraumverbessernde Maßnahmen – bei den unterschiedlichen Leistungen ist es schwer, den Überblick zu behalten. Die meisten Familien kommen mit Eintreten der Pflegebedürftigkeit das erste Mal mit dem Themenkomplex Pflege in Berührung. Eine Schonfrist zur Einarbeitung gibt es nicht, schnell müssen viele wichtige Entscheidungen getroffen werden. Deswegen ist nicht nur in Herne das Beratungsbedürfnis der Bevölkerung groß. Sie können sich unter anderem in Pflegestützpunkten oder Pflegebüros informieren.

Wie unterscheiden sich Pflegestützpunkte und Pflegebüros?

  • Das Land Nordrhein-Westfalen und die Kranken- und Pflegekassen betreiben auch in Herne Pflegestützpunkte. Sie sollen als zentrale Anlaufstelle Informationen, Beratung und Unterstützung zu verschiedenen Themen rund um die Pflege bieten. Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 92c des SGB XI im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes.
  • Auch Pflegebüros sind als Informationsangebot zu verstehen. Allerdings sind Definition und Trägerschaft nicht ganz eindeutig. Zum Teil verwenden auch ambulante Pflegedienste den Namen Pflegebüro. Wir raten Ihnen, genau hinzusehen, wer sich hinter dem Angebot konkret verbirgt.

Sowohl bei Pflegestützpunkten als auch bei Pflegebüros handelt es sich um reine Informations- und Beratungsangebote. Vor allem die Initiative der Bundesländer ist zu begrüßen – es stehen keine ökonomischen Interessen im Vordergrund. Wenn Sie auf der Suche nach Materialien wie Broschüren, Flyern oder Kontaktadressen sind, sind Pflegestützpunkte oder Pflegebüros eine gute erste Anlaufstelle. Zu viel sollten Sie allerdings nicht erwarten: Es handelt sich um ein reines Informationsgespräch. Eine individuelle Pflegeberatung können diese Stellen in Herne nicht leisten. Vor allem beim Pflegegrad-Antrag kann es schnell zu Problemen kommen, sodass sich die Betroffenen eine Art Rundum-Sorglos-Paket wünschen.

Die Beratung der Pflegestützpunkte und Pflegebüros findet immer in den Räumlichkeiten der Anbieter selbst statt. Damit sind in Herne für die Pflegeberatung unter Umständen weite Anfahrtswege verbunden, denn nicht immer ist das jeweilige Büro in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Familien, die von einer Pflegebedürftigkeit betroffen sind, sind zeitlich schon stark belastet, sodass diese Wege mitunter zusätzlichen Stress bedeuten – und das neben Arbeit, Pflege und familären Aktivitäten. Zudem gibt es noch einen weiteren Nachteil: Die Pflegesituation kann nicht persönlich in Augenschein genommen werden. Die individuelle Wohnumgebung ist aber beim Pflegegrad-Antrag sehr wichtig. Beispielsweise können barrierefreie Badumbauten nötig werden, auch hierfür gibt es Unterstützung von der Pflegeversicherung. Ob Umbauten geplant werden sollen, kann aber nur individuell beantwortet werden.

Eine Übersicht der Pflegeleistungen

Professionelle Pflegeberatung in Herne bei Dr. Weigl & Partner

Wir von Dr. Weigl & Partner haben es uns zur täglichen Aufgabe gemacht, die Situation der Pflegebedürftigen in ganz Deutschland zu verbessern. Dafür arbeiten wir mit viel Engagement, Herzblut und fachlicher Expertise. Auch in Herne haben Sie kompetente Ansprechpartner an Ihrer Seite, die all Ihre Fragen beantworten. Das positive Feedback unserer  Kunden treibt uns an: Über 90 Prozent würden uns weiterempfehlen.

Vor allem mit der groß angelegten Pflegereform 2017 sind viele Fragen bei den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen aufgekommen. Die bisherigen Pflegestufen wurden durch fünf Pflegegrade ersetzt und auch das sogenannte „Neue Begutachtungsassessment“ (NBA) zur Überprüfung des Pflegebedarfs wurde neu eingeführt. Immer noch müssen Sie einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen. Das heißt, Sie selbst müssen aktiv werden, ein Automatismus ist nicht gegeben. Nehmen Sie den Antrag ernst, direkt von Anfang an können Sie wichtige Weichen stellen, damit Ihr Pflegegrad-Antrag erfolgreich ist. Denn auch in Herne wird ein großer Teil der Pflegegrad-Anträge abgelehnt oder es wird ein zu niedriger Pflegegrad vergeben.

Wir bieten Ihnen nicht nur Hilfen zum Ausfüllen des Antrags oder Informationsbroschüren, sondern eine auf Ihren einzelnen Fall bezogene pflegefachliche Beratung. Während des gesamten Antragsverfahrens sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie.

Je höher der Pflegegrad, desto höher sind die Pflegeleistungen, die Sie erhalten. Zahlreiche Pflegegrad-Anträge haben wir schon zum Erfolg geführt – wir wissen, worauf es ankommt. Um Sie optimal durch den Prozess zu begleiten, haben wir ein System erarbeitet, das aus drei verschiedenen Stufen besteht.

  • 1. Schritt: Wir wissen, dass zu einer guten Zusammenarbeit auch Vertrauen gehört. Deswegen bieten wir Ihnen zunächst eine telefonische Erstberatung an, die für Sie selbstverständlich kostenfrei und unverbindlich ist. Ein erfahrenes Mitglied unseres Teams stellt unsere Arbeit und den konkreten Ablauf vor. Zudem erhalten Sie bereits eine Grobeinschätzung Ihres individuellen Pflegebedarfs und eine Prognose, welcher Pflegegrad für Sie realistisch ist.
  • 2. Schritt: Wir besuchen Sie zu Hause – dieser Termin ist das Herzstück unseres Beratungs- und Unterstützungsangebots. Pflegebedarf und Pflegesituation werden umfassend analysiert, wir sichten Dokumente, beispielsweise wichtige Arztbriefe, und beantworten Ihre Fragen. Wir schildern Ihnen, wie der Gutachtertermin abläuft und bereiten Sie ausführlich darauf vor.
  • 3. Schritt: Der Gutachtertermin ist extrem wichtig, weil von diesem Ergebnis Ihr Pflegegrad abhängt. Natürlich sind wir auch während des Termins vor Ort, stellen so die korrekte Begutachtung sicher und prüfen den eingegangenen Bescheid auf formelle und inhaltliche Richtigkeit. Im Vorfeld stellen wir die Weichen für eine erfolgreiche Begutachtung. Falls Sie einen Pflegegrad-Widerspruch einlegen möchten, weil das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, sind wir auch hier Ihr Ansprechpartner.
Erfolgreich einen Pflegegrad beantragen

Wieso ist die professionelle Beratung für einen erfolgreichen Pflegegrad-Antrag so wichtig?

Das Verfahren, um einen Pflegegrad und damit Pflegeleistungen zu erhalten, läuft standardisiert ab. Nach dem Eingang Ihres Pflegegrad-Bescheids wird entweder der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) oder MEDICPROOF mit der Begutachtung der Situation beauftragt. Das ist ungewohnt und neu für die betroffenen Familien, oft herrscht Unsicherheit, was sie genau erwartet.

Im Rahmen des sogenannten „Neuen Begutachtungsassessments“ (NBA) werden sechs Module abgefragt: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie Gestaltung des Alltagsleben und soziale Kontakte. Im Fokus steht die Frage, wie selbstständig Sie Ihren Alltag bewältigen können und bei welchen täglichen Aufgaben Sie Unterstützung benötigen.

Erfolgreich einen Pflegegrad-Widerspruch stellen

Wieso wird eine Vielzahl der Pflegegrad-Anträge abgelehnt?

  • Momentaufnahme: Der Termin mit dem Gutachter oder der Gutachterin des MDK oder von MEDICPROOF ist situationsabhängig. Oft werden nicht alle Aspekte in die Begutachtung einbezogen, ein verzerrtes Bild entsteht. Dann wird der Pflegegrad-Antrag abgelehnt oder Sie erhalten einen zu niedrigen Pflegegrad und damit weniger Leistungen, als Ihnen eigentlich zustehen.
  • Nervosität: Über die privatesten Dinge zu sprechen, kann schwierig sein. Aus Nervosität werden wichtige Themen vergessen oder wichtige Dokumente, zum Beispiel Krankenhauspapiere, liegen nicht bereit. Aus Scham verschweigen einige Betroffene zusätzlich den tatsächlichen Bedarf an Unterstützung. Wir sind an Ihrer Seite und unterstützen Sie, das gibt Ihnen Sicherheit.
  • Verständigung: Schon oft haben wir gesehen, dass es zu Verständigungsproblemen kommt. Einigen Betroffenen ist nicht klar, was der Gutachter genau wissen möchte. Dann kann gar keine realistische Einschätzung der Lage vorgenommen werden. Wir vermitteln mit unserer Fachkenntnis  zwischen beiden Seiten.

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Unsere Zahlen sprechen für sich: Die Erfolgsquote von Dr. Weigl & Partner liegt bei 95 Prozent. Haben Sie Interesse an einer Zusammenarbeit? Rufen Sie uns unverbindlich an oder schreiben Sie uns über per Mail oder über unser Kontaktformular – wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Unser Team bietet Ihnen eine unabhängige, professionelle Pflegeberatung in Herne. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.