Professionelle Pflegeberatung in Neuss

Über 70 Prozent der Pflegebedürftigen werden in Deutschland zu Hause versorgt – auch in Neuss lebt ein Großteil der Betroffenen im vertrauten Umfeld. Oftmals sind es die Angehörigen, die Pflege und Versorgung sicherstellen – es ist eine enorme gesellschaftliche Leistung, die hier erbracht wird. Viele Familien wissen allerdings gar nicht, welche Unterstützungsangebote ihnen zustehen. Eine unabhängige Pflegeberatung in Neuss kann Betroffene aufklären.

Die Thematik der Pflege wird auch in Zukunft im Fokus der Öffentlichkeit stehen, denn die Zahl der Pflegebedürftigen steigt stetig an. Vor allem wenn eine Pflegebedürftigkeit plötzlich eintritt, müssen schnell wichtige Entscheidungen getroffen werden. Wie erhalte ich einen Pflegegrad? Wie finanziere ich die Pflege? Ist die Unterbringung in einem Pflegeheim für mich die beste Lösung? Wer informiert mich transparent und unabhängig? Das Informationsbedürfnis ist groß, deswegen wurden in Neuss unter anderem Pflegestützpunkte und Pflegebüros eingerichtet.

Unabhängige Pflegeberatung erhalten

Pflegeberatung in Neuss durch Pflegestützpunkte und Pflegebüros

Um einen Pflegegrad zu erhalten, muss ein Antrag auf Pflegeleistungen gestellt werden. Die bürokratischen Hürden sind mitunter hoch. Vor allem Familien, die bislang noch nicht mit dem Thema Pflege in Berührung gekommen sind, sind oft unsicher, wie sie vorgehen sollen. Fehler rächen sich schnell, denn ohne Pflegegrad erhalten Sie keine Leistungen von der Pflegeversicherung – und damit auch kein Geld. Auch ein zu niedriger Pflegegrad hat weniger Leistungen zur Folge.

2017 wurden die bisherigen Pflegestufen von fünf Pflegegraden abgelöst. Diverse Neuerungen sollen die Situation der Pflegebedürftigen in Deutschland verbessern. Auch hierzu bekommen wir täglich viele Fragen. In Neuss haben Sie unter anderem die Möglichkeit, sich an Pflegestützpunkte oder Pflegebüros zu wenden.

Wie unterscheiden sich Pflegestützpunkte und Pflegebüros?

  • Die Initiative für Pflegestützpunkte geht vom Bundesland aus. In Neuss ist also Nordrhein-Westfalen zuständig. Träger der Pflegestützpunkte sind die Kranken- und Pflegekassen. Die gesetzlichen Grundlagen können Sie im § 92c des SGB XI im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes nachlesen.
  • Auch die Pflegebüros sehen sich als Informationsstelle für verschiedene Pflege-Themen. Allerdings ist nicht eindeutig definiert, welcher Anbieter sich selbst als Pflegebüro bezeichnen kann. Teilweise verwenden auch ambulante Pflegedienste oder andere Anbieter den Begriff. Wir raten Ihnen, genau hinzusehen.

Wenn es sich um seriöse Anbieter handelt, sind sowohl Pflegebüros als auch die staatlichen Pflegestützpunkte eine gute erste Anlaufstelle, um Informationen zu erhalten. Flyer, Broschüren oder Kontaktadressen können Ihnen helfen, sich einen Überblick zu verschaffen. Viele Betroffene sind allerdings auf der Suche nach einer individuellen pflegefachlichen Beratung und einer Begleitung während des gesamten Antragsprozesses – diesen Wunsch können weder Pflegestützpunkte noch Pflegebüros erfüllen.

Bei beiden Angeboten handelt es sich um eine reine Informationsvermittlung. Das ist gut, um sich im teilweise komplizierten Themenkomplex zurechtzufinden. Auf den Einzelfall kann aber nur bedingt eingegangen werden. Das hat auch damit zu tun, dass die Beratung immer in den Räumlichkeiten der Pflegestützpunkte oder Pflegebüros stattfindet.Damit sind für Sie zwei Nachteile verbunden: Zum einen müssen Sie so für die Pflegeberatung in Neuss mitunter lange Anfahrtswege auf sich nehmen, selten ist das Büro in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. In der Regel ist die Zeit im Alltag sowieso schon knapp bemessen, dann handelt es sich bei den Terminen um einen weiteren Stress-Faktor.

Zum anderen kann Ihr Wohnumfeld dadurch nicht in die Beratung einbezogen werden. Wenn Sie mobilitätseingeschränkt sind, benötigen Sie aber beispielsweise barrierefreie Umbauten (wohnraumverbessernde Maßnahmen), die Sie sich bezuschussen lassen können. All diese Aspekte werden nicht in die Analyse einbezogen.

Eine Übersicht der Pflegeleistungen

Professionelle Pflegeberatung in Neuss bei Dr. Weigl & Partner

Welches Angebot erhalten Sie von Dr. Weigl & Partner? Wir bieten Ihnen eine professionelle Pflege- und Pflegegrad-Beratung, von der Sie enorm profitieren. Denn wir überlassen nichts dem Zufall, das zeigt auch unsere Erfolgsquote: Über 95 Prozent der von uns betreuten Pflegegrad-Anträge sind erfolgreich.

In unserem Team arbeiten ausschließlich ausgewiesene und erfahrene Pflegeexperten. Wir haben langjährige Expertise und bilden uns laufend weiter. Unsere Zentrale ist in Düsseldorf, aber wir sind deutschlandweit – auch in Neuss und der Umgebung – tätig. Wir arbeiten mit rund 100 zertifizierten Pflegesachverständigen und Pflegeberatern zusammen, um Sie direkt vor Ort unterstützen zu können.

Wieso ist ein Pflegegrad-Antrag wichtig und wie führen wir Ihren Antrag zum Erfolg? Nur wer über einen attestierten Pflegegrad verfügt, hat Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Dabei gilt die einfache Formel: Je höher der Pflegegrad, desto höher sind die Leistungen, die Sie erhalten. Beim Pflegegeld für die häusliche Pflege variiert der Beitrag beispielsweise von 0 Euro (Pflegegrad 1) bis 901 Euro (Pflegegrad 5) – eine enorme Spanne.

Wir haben ein Verfahren aus drei Schritten entwickelt, um Sie während des gesamten Antragsverfahrens optimal zu unterstützen. Als Ansprechpartner sind wir jederzeit an Ihrer Seite und beantworten Ihre Fragen.

  • 1. Schritt: Zu Beginn der Zusammenarbeit vereinbaren wir einen ersten kostenlosen Telefontermin. Wir stellen uns, unsere Arbeit und unser Angebot detailliert vor und Sie können sich ein konkretes Bild unserer Vorgehensweise machen. Zudem erhalten Sie bereits bei diesem ersten Austausch eine Grobeinschätzung Ihres individuellen Pflegebedarfs. Zusätzlich teilen wir Ihnen mit, welcher Pflegegrad für Sie möglich sein kann.
  • 2. Schritt: Im Zentrum unserer Beratung steht eine ausführliche Pflegeanamnese. Wir besuchen Sie vor Ort in Neuss, analysieren die Pflegesituation und stellen alle wichtigen Unterlagen zusammen. Hierfür nehmen wir uns natürlich ausreichend Zeit.
  • 3. Schritt: Da das Verfahren, um einen Pflegegrad zu erhalten, standardisiert abläuft, können wir Sie gut darauf vorbereiten. Wir informieren Sie über die ungewohnte Situation der Begutachtung, beantworten Ihre Fragen und sind auch während des Termins vor Ort. Den eingegangenen Bescheid prüfen wir auf formelle und inhaltliche Richtigkeit. Falls das Ergebnis nicht den gewünschten Pflegegrad bringt, führen wir gerne mit Ihnen gemeinsam einen Pflegegrad-Widerspruch durch.
Erfolgreich einen Pflegegrad beantragen

Wieso ist die professionelle Beratung für einen erfolgreichen Pflegegrad-Antrag so wichtig?

Den Pflegegrad-Antrag müssen Sie bei der für sich zuständigen Pflegekasse, die in der Regel an Ihre Krankenkasse angegliedert ist, stellen. Der Antrag kann formlos eingehen, das Begutachtungsverfahren hat es aber in sich. Sie sollten den Prozess nicht unterschätzen und sich ausreichend Zeit zur Vorbereitung nehmen.

Bei gesetzlich Versicherten wird der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) mit der Begutachtung betraut, bei Privatversicherten übernimmt diese Aufgabe MEDICPROOF. Sammeln Sie schon im Vorfeld offene Fragen, stellen Sie Unterlagen zusammen und gehen Sie den Termin in Gedanken durch. Wir unterstützen Sie hier gern.

Im Rahmen des „Neuen Begutachtungsassessments“ (NBA) wird anhand von sechs Modulen geprüft, wie eigenständig Sie Ihren Alltag meistern können. Folgende Bereiche werden abgefragt: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie Gestaltung des Alltagsleben und soziale Kontakte.

Erfolgreich einen Pflegegrad-Widerspruch stellen

Sie sehen also, der Termin mit dem Gutachter  ist immens wichtig: Es wird über Ihre Pflegebedürftigkeit und damit über Ihren Unterstützungsanspruch entschieden. Wenn ein Pflegegrad-Antrag abgelehnt wird, ist das für die betroffenen Familien, die fest mit finanzieller Hilfe gerechnet haben, oft ein Schock. Folgende Aspekte können zu einem negativen Bescheid führen:

  • Momentaufnahme: Der Termin mit dem Gutachter ist immer situationsabhängig. Oft entsteht ein verzerrtes Bild und der tatsächliche Pflegebedarf wird nicht korrekt erfasst.
  • Ungewohnte Situation: Die Begutachtung ist ungewohnt. Viele Betroffene sind nervös, vergessen wichtige Punkte oder verzetteln sich. Wir stellen sicher, dass die Begutachtung optimal verläuft.
  • Scham: Einige Pflegebedürftige verschweigen, auch aus Scham, ihren tatsächlichen Betreuungsbedarf.
  • Unterlagen: Oft wurden wichtige Dokumente, beispielsweise Arztbriefe, im Vorfeld nicht gesammelt. Wenn der Gutachter danach fragt, liegen die Unterlagen dann nicht vor.
  • Missverständnisse: Wir sorgen dafür, dass sich Gutachter und Begutachtete verstehen und verstehen uns als eine Art Vermittler. Aus unserer Erfahrung wissen wir, wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann.

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Rufen Sie uns an und nutzen Sie unsere kostenlose Telefon-Beratung

Wir von Dr. Weigl & Partner bieten Ihnen eine kompetente und professionelle Pflegeberatung in Neuss und Umgebung. Rufen Sie uns gerne an oder kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular, wenn Sie Interesse haben. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Unser Team bietet Ihnen eine unabhängige, professionelle Pflegeberatung in Neuss. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.