Professionelle Pflegeberatung in Paderborn

Gute Pflege ist ein Menschenrecht. Und das Thema betrifft immer mehr Menschen, bis 2050 soll sich die Zahl der Pflegebedürftigen verdoppeln. Die Alterspyramide verschiebt sich in Deutschland also sukzessive: Wir werden immer älter. Wenn eine Pflegebedürftigkeit auftritt, wollen die meisten Betroffenen in ihrem eigenen Zuhause bleiben: Über 70 Prozent werden von Familienangehörigen oder ambulanten Pflegediensten betreut. Viele Ehepartner, Kinder und Enkel von Pflegebedürftigen fragen sich deswegen, wie eine gute Pflege gewährleistet werden kann. Eine unabhängige Pflegeberatung kann Betroffenen in Paderborn über das Thema aufklären.

Wir merken es in unserer täglichen Arbeit: Der Informationsbedarf ist groß, auch aus Paderborn und ganz Ostwestfalen-Lippe erhalten wir viele Anfragen und Bitten um Hilfe und Beratung. Vor allem wenn die Pflegebedürftigkeit plötzlich auftritt, beispielsweise nach einem Unfall oder einem Schlaganfall, müssen schnell zum Teil weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Welche Stellen informieren unabhängig und ohne ökonomische Beweggründe? Wo und wie erhalte ich finanzielle Unterstützung? Was kostet ein Platz im Pflegeheim und wie finde ich die geeignete Einrichtung für unsere individuelle Situation? Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt, wenn Sie in Paderborn und Umgebung Anlaufstellen suchen.

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Pflegeberatung in Paderborn: Pflegestützpunkte und Pflegebüros als erste Anlaufstellen

Verschiedene Pflege-Themen werden gesellschaftlich zum Teil kontrovers diskutiert. Auch in den Medien ist das Thema omnipräsent. Denn es geht uns alle an. Wie kann gute Pflege sichergestellt werden?

Um die Situation der Pflegebedürftigen zu verbessern, wurde 2017 eine große Pflegereform auf den Weg gebracht. Der Begriff der Pflegebedürftigkeit wurde neu definiert, sodass nun mehr Menschen als davor finanzielle Unterstützung erhalten. Die bisherigen Pflegestufen wurden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Und auch das Verfahren, um einen Pflegegrad zu erhalten, wurde modifiziert. Zwar müssen Sie nach wie vor einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen, aber im Rahmen des „Neuen Begutachtungsassessments“ (NBA) steht nun die Selbstständigkeit im Vordergrund, mit der Sie den Alltag bewältigen. Zu diesem Verfahren informieren unter anderem Pflegestützpunkte und Pflegebüros in Paderborn.

Wie unterscheiden sich Pflegestützpunkte und Pflegebüros?

  • Das Land Nordrhein-Westfalen betreibt zusammen mit den Kranken- und Pflegekassen verschiedene Pflegestützpunkte. Es sollen Informationen zu den verschiedenen Sozialleistungen vermittelt werden. Die gesetzliche Grundlage finden Sie in § 92c des SGB XI im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes.
  • Auch Pflegebüros bieten Ihnen Informationen zu verschiedenen Aspekten der Pflege. Allerdings sollten Sie genau hinsehen, wer sich hinter dem Angebot verbirgt, es gibt keine klare gesetzliche Definition des Labels Pflegebüro. Mitunter verwenden auch ambulante Pflegedienste den Begriff.

Viele Familien, die von einer Pflegebedürftigkeit betroffen sind, kommen zum ersten Mal mit diesem Themenkomplex in Berührung. Als erste Anlaufstelle eignen sich sowohl Pflegestützpunkte als auch seriöse Pflegebüros. Sie erhalten grundlegende Informationen, bekommen Materialien oder Kontaktadressen. Was Sie nicht erwarten können, ist eine umfassende pflegefachliche Beratung, die auf den Einzelfall bezogen ist und entsprechend viel Zeit in Anspruch nimmt. Dies ist aber der Wunsch vieler Interessierter, da es sich bei den verschiedenen Pflege-Themen um eine unübersichtliche, komplexe Materie handelt.

Eine umfangreiche Pflegeberatung erhalten

Bei einem Pflegegrad-Antrag steht immer die individuelle Situation im Vordergrund. Diese kann aber bei der Beratung durch Pflegebüros und Pflegestützpunkte nur zu einem kleinen Teil in die Betrachtung einbezogen werden. Das hängt auch damit zusammen, dass das Angebot immer in den Büros der Einrichtungen stattfindet und nie bei Ihnen zu Hause. So müssen Sie für eine Pflegeberatung in Paderborn teilweise weite Anfahrtswege in Kauf nehmen, da Sie nicht unbedingt davon ausgehen können, dass das Büro in Ihrer Nähe ist. Der Faktor Zeit spielt im Alltag von Familien, die von einer Pflegebedürftigkeit betroffen sind, eine wichtige Rolle: Die Zeit ist knapp bemessen. Deswegen ist es ein Nachteil, wenn die Beratung nicht zu Ihnen kommt. Zudem wird Ihre Wohnsituation außer Acht gelassen. Ob Sie beispielsweise Unterstützung für wohnraumverbessernde Maßnahmen erhalten, kann so nicht fundiert beantwortet werden. Das ist aber vor allem für mobilitätseingeschränkte Personen (Rollstuhlfahrer etc.) ein wichtiger Punkt.

Eine Übersicht der Pflegeleistungen

Professionelle Pflegeberatung zum Thema Pflegegerad bei Dr. Weigl & Partner

Das Team von Dr. Weigl & Partner ist deutschlandweit für Sie tätig. Von unserer Zentrale in Düsseldorf aus koordinieren wir die Einsätze unserer Experten. Auch in Paderborn bieten wir Ihnen eine allumfassende Pflegeberatung. Unser Ziel ist es, die Situation der Pflegebedürftigen in Deutschland zu verbessern. Deswegen treibt es uns um, dass immer noch eine große Anzahl an Pflegegrad-Anträgen abgelehnt wird. Zudem erhalten viele Pflegebedürftige einen zu niedrigen Pflegegrad und damit auch weniger Pflegeleistungen, als ihnen eigentlich zusteht.

Wie läuft das Verfahren, um einen Pflegegrad zu erhalten, ab? Sie können den Pflegegrad-Antrag formlos stellen. Aus unserer Erfahrung empfiehlt sich aber, den Antrag per Post zu schicken. Wir raten Ihnen zudem dazu, sich umfassend vorzubereiten. Nehmen Sie sich Zeit, sortieren Sie in Ruhe wichtige Unterlagen und notieren Sie Ihre Fragen und offenen Punkte.

Nach dem Eingang Ihres Antrags wird ein Termin mit Ihnen zu Hause ausgemacht. Ziel ist es, im Rahmen des „Neuen Begutachtungsassessments“ (NBA) ein detailliertes Bild Ihres Pflegebedarfs zu erhalten. Hierfür wird entweder der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) oder MEDICPROOF beauftragt. Anhand von sechs Modulen wird geprüft, wie eigenständig Sie Ihren Alltag bewältigen können. Folgende Bereiche werden berücksichtigt: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte.

Wir haben ein dreistufiges System entwickelt, um Sie bei diesem Verfahren optimal zu unterstützen. Das ganze Team bei Dr. Weigl & Partner bringt seine Erfahrung, seine Expertise und sein Know-how täglich im Kampf um den korrekten Pflegegrad für Sie ein. Unsere Erfolgsquote spricht für sich: Über 95 Prozent der Anträge sind erfolgreich. Wie unterstützen wir Sie konkret während des Antragsprozesses?

  • 1. Schritt: Wir machen zunächst einen Telefontermin aus, um Ihnen eine kostenfreie Erstberatung anbieten zu können. So lernen Sie uns und unsere Arbeit kennen. Wir erläutern Ihnen unser Angebot und geben eine erste Grobeinschätzung Ihres Pflegebedarfs. Zudem beantworten wir die für Sie wichtigste Frage: Welcher Pflegegrad kann realistisch vergeben werden?
  • 2. Schritt: Im Mittelpunkt unseres Angebots steht eine umfassende Pflegeanamnese. Sie ist die Grundlage für den Pflegegrad-Antrag, den wir gemeinsam stellen. Wir machen mit Ihnen in Paderborn einen Termin aus, analysieren Ihre Pflegesituation und sichten relevante Unterlagen. Wir bringen genügend Zeit mit, um all Ihre Fragen in Ruhe zu beantworten.
  • 3. Schritt: An die Pflegeanamnese anknüpfend, bereiten wir Sie auf den Besuch des Gutachters vor. Wir besprechen den Ablauf der Begutachtung, stellen im Vorfeld wichtige Weichen und sind auch während des Termins vor Ort, um den korrekten Ablauf sicherzustellen.

Nachdem Ihnen der Pflegegrad-Bescheid zugestellt wurde, prüfen wir ihn auf formelle und inhaltliche Richtigkeit. Wenn das Ergebnis nicht zu Ihrer Zufriedenheit ausfallen sollte, haben Sie die Möglichkeit, binnen vier Wochen Widerspruch einzulegen. Auch bei diesem Pflegegrad-Widerspruch unterstützen wir Sie gerne mit all unserer Erfahrung.

Erfolgreich einen Pflegegrad beantragen

Wieso ist die professionelle Beratung für einen erfolgreichen Pflegegrad-Antrag so wichtig?

Viele Pflegegrad-Anträge werden abgelehnt oder es wird ein zu niedriger Pflegegrad vergeben. Dabei gilt die einfache Formel: Je höher der Pflegegrad, desto höher die Pflegeleistungen, die Sie erhalten. Sie verlieren also bares Geld, wenn Ihr Pflegegrad-Antrag nicht erfolgreich verläuft. Welche Probleme können auftreten?

  • Momentaufnahme: Es findet nur ein Termin mit dem Gutachter statt, sodass immer nur die aktuelle Situation betrachtet wird. In vielen Fällen entsteht so ein verzerrtes Bild, die Pflegesituation scheint positiver, als sie tatsächlich ist. So ist es schwer, den Pflegebedarf korrekt einzuschätzen.
  • Scham und Nervosität: Die Situation der Begutachtung ist neu und ungewohnt. Oft sind die Betroffenen sehr nervös und vergessen es, wichtige Punkte anzusprechen. Oder aus Scham werden Aspekte verschwiegen. Hier sorgen wir dafür, dass alles Wichtige auch zur Sprache kommt.
  • Unvollständige Unterlagen: Nicht selten fehlen auch wichtige Dokumente, beispielsweise Arztbriefe. Diese Unterlagen können aber helfen, den Pflegebedarf zu verdeutlichen. Wir bereiten die Unterlagen vorab vor.
  • Kommunikation: Wir verstehen uns als Vermittler zwischen Gutachtern und Begutachteten, denn oft kommt es zu Verständigungsproblemen. Diesen können wir durch unser Fachwissen erfolgreich entgegenwirken.

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