Professionelle Pflegeberatung in Oldenburg

Wie kann gute Pflege gewährleistet werden? Welches Pflegeheim ist für unsere Situation am besten geeignet? Sollten wir uns für einen ambulanten Pflegedienst und die Versorgung zu Hause entscheiden? Wer berät mich unabhängig und kompetent? Welche Kosten kommen auf mich zu und wie bezahle ich die Pflege? Gibt es finanzielle Hilfen? Solche und weitere Fragen erreichen uns von Dr. Weigl & Partner regelmäßig aus Oldenburg, aber auch aus der ganzen Republik.

Viele Oldenburger Familien sind ganz plötzlich mit dem Thema Pflegebedürftigkeit und allen damit verknüpften Herausforderungen konfrontiert, beispielsweise nach einem Unfall oder einem Schlaganfall. Schnell müssen Entscheidungen getroffen werden, die weitreichende Folgen haben können. Der Informations- und Beratungsbedarf ist also groß, darauf haben sich verschiedene Stellen zur Pflegeberatung in Oldenburg eingerichtet, unter anderem Pflegestützpunkte und Pflegebüros. Wir geben Ihnen einen Überblick, wo Sie sich informieren können.

Unabhängige Pflegeberatung in Oldenburg erhalten

Pflegeberatung in Oldenburg durch Pflegestützpunkte und Pflegebüros

Nicht nur in Oldenburg verschiebt sich die Alterspyramide. Viele Senioren sind bis ins hohe Alter fit, einige Menschen sind aber auch auf Unterstützung angewiesen. Ein Pflegebedarf kann natürlich in jedem Alter eintreten und immer ist es eine große Belastungsprobe für die betroffenen Familien. Eine Befragung hat im Jahr 2018 ergeben, dass sich rund ein Drittel der Befragten über die Leistungen der Pflegeversicherung für die von ihnen versorgten Pflegebedürftigen nicht sehr gut informiert fühlt. Die Pflegestützpunkte und Pflegebüros wollen hier in Oldenburg Abhilfe schaffen.

Was sind Pflegestützpunkte und Pflegebüros und welche Unterstützung erhalten Sie bei diesen Stellen?

  • Träger der Pflegestützpunkte sind die Kranken- und Pflegekassen. Die Initiative liegt beim jeweiligen Bundesland, in Oldenburg ist das Niedersachsen. Ziel ist es, die Bevölkerung umfassend zum Thema Pflege zu informieren – ökonomische Interessen spielen keine Rolle. Die gesetzliche Grundlage bildet § 92c des SGB XI im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes.
  • Bei Pflegebüros ist die Definition etwas komplizierter, da es keine einheitliche Regelung gibt. Sie sollten also genau hinsehen, ob es sich um ein seriöses Informationsangebot handelt. Teilweise verwenden auch Pflegedienste den Begriff des Pflegebüros.

Sowohl Pflegestützpunkte als auch Pflegebüros werden eingerichtet, um die Oldenburger zu informieren, zu beraten und ihre Fragen rund um die Pflege zu beantworten. Als erste Anlaufstelle sind beide Angebote geeignet. Sie erhalten Broschüren und Flyer oder Listen mit Kontaktadressen. Falls Sie allerdings Bedarf an einer individuellen pflegefachlichen Beratung und Unterstützung für den Pflegegrad-Antrag haben, sind Sie bei den Pflegestützpunkten und Pflegebüros in Oldenburg nicht an der richtigen Stelle.

Wie läuft die Beratung konkret ab? Sie machen einen Termin aus, der immer in den Räumlichkeiten der Pflegestützpunkte und Pflegebüros stattfindet. Das heißt, auf Sie kommen unter Umständen lange Anfahrtswege in Oldenburg und Wartezeiten zu. Da die Pflege eines Angehörigen sowieso mit hohen physischen und psychischen Belastungen einhergeht, kann dieser Punkt eine weitere Herausforderung im stressigen Alltag sein. Zudem wird Ihre Wohnsituation nicht in die Beratung einbezogen, sie spielt aber für die Pflege eine wichtige Rolle. Teilweise ist es ratsam, Unterstützung für wohnraumverbessernde Maßnahmen zu beantragen, um beispielsweise das Bad barrierefrei umzubauen. Diese Aspekte können nicht vollumfänglich in das Informationsangebot einbezogen werden.

Eine Übersicht der Pflegeleistungen

Professionelle Pflegeberatung in Oldenburg bei Dr. Weigl & Partner

Wir von Dr. Weigl & Partner haben uns einer professionellen Pflegeberatung in Oldenburg verschrieben. Aus unserer langen Erfahrung wissen wir, dass viele Pflegegrad-Anträge abgelehnt werden. Oft wird auch ein zu niedriger Pflegegrad vergeben. Der Pflegegrad ist allerdings enorm wichtig, denn: Je höher der Pflegegrad, desto höher die Pflegeleistungen, die Sie erhalten. Wir raten Ihnen dazu, Ihren Pflegegrad-Antrag sorgfältig vorzubereiten, hier reicht die Unterstützung der Pflegestützpunkte und Pflegebüros in der Regel nicht aus. Wir unterstützen Sie auch beim entscheidenden Termin mit dem Pflegegutachter, der über Ihren Pflegegrad entscheidet und sind während des gesamten Antragsprozesses an Ihrer Seite.

Erfolgreich einen Pflegegrad beantragen

Über 90 Prozent unserer Kunden würden uns weiterempfehlen. Ein Grund: Wir haben bereits unzählige Pflegegrad-Anträge zum Erfolg geführt, auch in Oldenburg und der Umgebung. Wir bieten Ihnen ein Drei-Stufen-System, um Sie optimal zu unterstützen. Unser Team weiß, worauf es bei einem erfolgreichen Pflegegrad-Antrag ankommt.

  • 1. Schritt: Wir bieten Ihnen zunächst eine kostenfreie telefonische Erstberatung und stellen uns und unser Angebot vor. So lernen wir uns gegenseitig kennen und Sie können in Ruhe entscheiden, ob Sie eine Zusammenarbeit wünschen. Sie erhalten von uns bereits eine erste Einschätzung, welcher Pflegegrad für Sie möglich sein könnte.
  • 2. Schritt: Wenn wir zusammenarbeiten, ist die intensive Vorbereitung Ihres Pflegegrad-Antrags der wichtigste Punkt. Ein Mitglied unseres kompetenten Teams vereinbart einen Beratungstermin bei Ihnen zu Hause. Wir analysieren Ihren Pflegebedarf, prüfen die Pflegesituation und das Wohnumfeld und führen eine ausführliche Pflegeanamnese durch. Zudem überlegen wir gemeinsam, ob barrierefreie Umbauten nötig sind. So bereiten wir Ihren Pflegegrad-Antrag gründlich und sorgfältig vor.
  • 3. Schritt: Wir raten Ihnen, den Pflegegrad-Antrag schriftlich zu stellen. Danach wird sich ein Gutachter des Medizinischen Diensts der Krankenkassen (MDK) oder von MEDICPROOF bei Ihnen melden und einen Termin ankündigen. Der Gutachterbesuch ist sehr wichtig, denn hier wird Ihre Pflegebedürftigkeit geprüft und eingeschätzt. Im Ergebnis wird über Ihren Pflegegrad-Antrag entschieden. Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung und sind auch während des Termins vor Ort, um einen korrekten Ablauf der Begutachtung sicherzustellen. Die Prüfung des Pflegegrad-Bescheids auf inhaltliche und formale Richtigkeit rundet das Angebot unserer Pflegeberatung in Oldenburg ab. Falls Sie Widerspruch gegen das Ergebnis einlegen wollen, helfen wir Ihnen auch dabei.
Erfolgreich einen Pflegegrad-Widerspruch stellen

Vorteile einer professionellen Unterstützung bei einem Pflegegrad-Antrag, bei einer Höherstufung des Pflegegrads oder einem Widerspruch

Von Düsseldorf aus koordinieren wir unseren deutschlandweiten Einsatz, auch die Pflegeberatung in Oldenburg und in ganz Niedersachsen gehört zu unseren Leistungen. Während der gesamten Zusammenarbeit haben Sie direkte Ansprechpartner, die an Ihrer Seite stehen und Ihre Fragen beantworten. Unser Versprechen an Sie: kompetente Beratung, individuelle Unterstützung und kurze Kommunikationswege.

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Seit 2017 werden in Deutschland statt der bislang üblichen Pflegestufen fünf Pflegegrade vergeben. Im Rahmen des „Neuen Begutachtungsassessments“ (NBA) wird Ihr Pflegebedarf individuell geprüft. Damit sind einige bürokratische Hürden verbunden, die viele Familien verunsichern. Im Mittelpunkt des NBA steht der Termin mit dem Gutachter. Es werden sechs Module erfasst, um zu analysieren, wie selbstständig Sie Ihren Alltag bewältigen können. Dabei handelt es sich um: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte.

Während des Begutachtungstermins können viele Probleme die korrekte Einschätzung des Pflegebedarfs verhindern:

  • Momentaufnahme: Mit dem Besuch des Gutachters ist das Ziel verbunden, Ihren Pflegebedarf realistisch einzuschätzen. Allerdings kann es sich dabei immer nur um eine Momentaufnahme handeln, sodass es oft zu Fehleinstufungen kommt. Dann wird der Pflegegrad-Antrag abgelehnt und Sie erhalten keine Leistungen der Pflegeversicherung.
  • Zeitdruck: Viele verschiedene Termine an einem Tag führen oft dazu, dass für Ihre Begutachtung nicht genügend Zeit bleibt. Wenn aber nicht alle Aspekte angesprochen oder in die Begutachtung einbezogen werden, entsteht oft ein verzerrtes Bild des Pflegebedarfs.
  • Nervosität und Scham: Die meisten betroffenen Familien sind nervös, denn es handelt sich um eine ungewohnte und stressige Situation. Dann werden wichtige Punkte nicht thematisiert oder relevante Dokumente liegen nicht vor. Einige Pflegebedürftige verschweigen auch aus Scham ihre eigentlichen Einschränkungen. Das macht es für die Gutachter umso schwieriger, den Pflegebedarf korrekt einzuschätzen.
  • Verständigung: Oft kommt es auch zu Verständigungsproblemen zwischen Gutachtern und Begutachteten. Wir fungieren dann als eine Art „Übersetzer“ zwischen den Beteiligten.

Wenn Sie in Oldenburg leben und sich für unsere professionelle Pflegeberatung interessieren, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Rufen Sie uns unverbindlich an oder schreiben Sie uns eine kurze E-Mail.

Unser Team bietet Ihnen eine unabhängige, professionelle Pflegeberatung in Oldenburg. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch.