So einfach funktioniert die Pflegeberatung bei Dr. Weigl & Partner

Kostenlos beraten lassen

Unsere Pflegeexperten erläutern Ihnen, wie unsere Pflegeberatung bei Ihnen zu Hause abläuft und welche Schwerpunkte wir dabei legen.

Individuelles Angebot einholen

Anschließend erhalten Sie ein auf Ihre Situation zugeschnittenes Angebot mit individueller Schwerpunktlegung.

Pflegeberatung erhalten und von allen Fördermitteln profitieren

Unsere Pflegeexperten kommen zu Ihnen nach Hause und führen eine individuelle Pflegeberatung inkl. Aufklärung über alle Fördermöglichkeiten durch.

Welche Vorteile hat unsere Pflegeberatung?

Selbstständig vorgehen

  • Informationsrisiko: hoch. Unter Umständen erhalten Sie nicht alle Informationen, die Sie brauchen.

  • Informationsrisiko 2: hoch. Externe Fachleute mit Erfahrung wissen, worauf es bei der Pflege ankommt – nicht nur heute, sondern auch morgen.

  • Zeitaufwand: hoch.

  • Stressfaktor: hoch. Sie müssen sich um alles selbst kümmern.

Pflegeberatung von Dr. Weigl & Partner

  • Informationsrisiko 1: gering. Unsere Berater sind unabhängig und klären Sie über alle Zuschüsse, Förderungen und Hilfen auf.

  • Informationsrisiko 2: gering. Wir haben jahrelange Erfahrungen und wissen, worauf es auch in Zukunft bei Ihrer Pflegesituation ankommt.

  • Zeitaufwand: gering. Wir kommen zu Ihnen, Sie müssen sich um nichts kümmern.

  • Stressfaktor: gering. Unsere Experten helfen bei Folgethemen und stehen Ihnen mit Wissen und Erfahrung bei künftigen Fragen zur Seite.

Sparen Sie Zeit, Geld und Nerven. Stellen sie sicher, dass Sie eine optimale individuelle Beratung erhalten und über alle Förderungen aufgeklärt werden.

Unverbindlich beraten lassen

Pflegestützpunkte oder Pflegebüros

  • Informationsrisiko 1: mittel. Unter Umständen erhalten Sie keine individuelle Beratung.

  • Informationsrisiko 2: mittel. Pflegestützpunkte oder Pflegebüros bieten meist keinen Besuch bei Ihnen zu Hause an. Der individuelle Bedarf und die Hilfestellung, z. B. Fördermittel für Badsanierung oder Treppenlift, werden so nicht festgestellt.

  • Zeitaufwand: mittel, Sie müssen zum Pflegebüro fahren.

  • Stressfaktor: mittel. Sie müssen sich nach der Beratung um alles selbst kümmern.

Wie läuft eine professionelle und individuelle Pflegeberatung ab?

Diese und weitere Fragen stellen sich Familien, die mit einer Pflegebedürftigkeit umgehen müssen. In der Regel ist der Informationsbedarf hoch, denn die Betroffenen kommen meist zum ersten Mal mit dem Thema Pflege in Berührung. Deswegen haben alle Pflegebedürftigen in Deutschland seit Anfang 2009 ein Recht auf eine individuelle Pflegeberatung nach § 7a.

Die Pflegeberatung nach § 7a

Durch eine Pflegeberatung sollen die Patienten und ihre Angehörigen umfassend rund um die Pflege und ihre Ansprüche auf Unterstützung und Pflegeleistungen informiert werden. Ein Schwerpunkt der Pflegeberatung liegt darin, den Hilfebedarf individuell einzuschätzen, um die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.

Auch der Pflegegrad, den Sie beantragen oder der Ihnen bereits bewilligt wurde, wird geprüft. Denn dieser Pflegegrad ist maßgebliche Voraussetzung, damit Sie Pflegeleistungen erhalten. Seit 2017 haben die neuen Pflegegrade die alten Pflegestufen vollständig ersetzt. Dabei gilt der Grundsatz: Je höher der Pflegegrad, desto höher sind die Leistungen, die Ihnen zustehen.

Pflegegeld0,- Euro
Pflegehilfsmittel480,- Euro
Entlastungsleistungen1.500,- Euro
Pflegesachleistungen0,- Euro
Kurzzeitpflege0,- Euro
Verhinderungspflege0,- Euro
Wohnraumverbessernde
Maßnahmen
4.000,- Euro
Geldwerter Leistungsanspruch5.980,- Euro
Pflegegeld3.792,- Euro
Pflegehilfsmittel480,- Euro
Entlastungsleistungen1.500,- Euro
Pflegesachleistungen8.268,- Euro
Kurzzeitpflege1.612,- Euro
Verhinderungspflege1.612,- Euro
Wohnraumverbessernde
Maßnahmen
4.000,- Euro
Geldwerter Leistungsanspruch21.264,- Euro
Pflegegeld6.540,- Euro
Pflegehilfsmittel480,- Euro
Entlastungsleistungen1.500,- Euro
Pflegesachleistungen15.576,- Euro
Kurzzeitpflege1.612,- Euro
Verhinderungspflege1.612,- Euro
Wohnraumverbessernde
Maßnahmen
4.000,- Euro
Geldwerter Leistungsanspruch31.320,- Euro
Pflegegeld8.736,- Euro
Pflegehilfsmittel480,- Euro
Entlastungsleistungen1.500,- Euro
Pflegesachleistungen19.344,- Euro
Kurzzeitpflege1.612,- Euro
Verhinderungspflege1.612,- Euro
Wohnraumverbessernde
Maßnahmen
4.000,- Euro
Geldwerter Leistungsanspruch37.284,- Euro
Pflegegeld10.812,- Euro
Pflegehilfsmittel480,- Euro
Entlastungsleistungen1.500,- Euro
Pflegesachleistungen23.940,- Euro
Kurzzeitpflege1.612,- Euro
Verhinderungspflege1.612,- Euro
Wohnraumverbessernde
Maßnahmen
4.000,- Euro
Geldwerter Leistungsanspruch43.956,- Euro

Die gesetzlichen Grundlagen sind in „Pflegeberatung § 7a“ festgelegt: „Personen, die Leistungen nach diesem Buch erhalten, haben Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch einen Pflegeberater oder eine Pflegeberaterin bei der Auswahl und Inanspruchnahme von bundes- oder landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen sowie sonstigen Hilfsangeboten, die auf die Unterstützung von Menschen mit Pflege-, Versorgungs- oder Betreuungsbedarf ausgerichtet sind (Pflegeberatung).“ Allerdings wissen rund 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland nicht, dass sie einen gesetzlichen Anspruch auf Information und Auskunft haben.

Dr. Weigl & Partner verfolgt auch das Ziel, die Pflegeberatung bekannter zu machen, denn gute Beratung hilft Ihnen, selbstbestimmt über ihre Versorgungsform zu entscheiden und die Pflege optimal zu organisieren.

Der Ablauf der Pflegeberatung nach § 7a

Bei einer optimalen Pflegeberatung nach § 7a werden verschiedene Phasen durchlaufen.

  • Klärung des individuellen Bedarfs: Zunächst wird die Situation der Pflegebedürftigen detailliert erfasst: Welche Krankheiten und Einschränkungen liegen vor? Wie sieht die Wohn- und Lebenssituation der Betroffenen und der pflegenden Angehörigen aus? Gibt es Einschränkungen bei der Mobilität?
  • Beratung bezüglich der Hilfsmaßnahmen: Bei der Pflegeberatung nach § 7a wird über alle pflegerischen Hilfen informiert. Dazu zählt unter anderem die Grundpflege, also Unterstützung in den Bereichen Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Zudem wird ein Überblick über Rehabilitationsmaßnahmen, Prävention und Gesundheitsförderung gegeben. Auch Pflegehilfsmittel werden vorgestellt; dabei handelt es sich um Geräte und Sachmittel, die die häusliche Pflege unterstützen oder dazu beitragen, Schmerzen zu lindern. Es wird zwischen technischen und zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln unterschieden. Schließlich wird auch geprüft, ob das Wohnumfeld angepasst werden muss.
  • Erstellen und Umsetzen eines Versorgungsplans: Aufgrund der Situationsanalyse wird ein konkreter Versorgungsplan erstellt und dieser dann auch entsprechend umgesetzt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Betroffenen bei der Pflegeberatung nach § 7 so lange wie möglich zu erhalten.
  • Begleitung, Anpassung und Nachjustierung: Während der Pflegeberatungsprozesses nach § 7a sollten alle Beteiligten laufend informiert sein. Eventuell sind Anpassungen des Versorgungsplans notwendig.
  • Entlastung der Pflegepersonen: Der Großteil der Pflegebedürftigen wird in Deutschland zu Hause betreut. Deswegen ist es wichtig, dass auch die mit der Pflege betrauten Angehörigen in die Pflegeberatung nach § 7a eingebunden werden.

Was zeichnet eine professionelle Pflegeberatung aus?

Bei der Pflegeberatung nach § 7a handelt es sich um eine Erstberatung. Deswegen liegt der Fokus zunächst auf der Erfassung des individuellen Bedarfs bzw. einer  der Situation.

Ziel ist es, eine individuelle Beratung im Sinne eines professionell durchgeführten Fallmanagements zu bieten. Von großer Bedeutung ist es, dass dieses Informationsangebot kompetent und sorgfältig durchgeführt wird, denn für Sie hängt vom Beratungsprozess viel ab. Nur wenn Sie optimal beraten werden, erhalten Sie die bestmögliche Versorgung. Es gibt viele verschiedene Anbieter – woran erkennen Sie eine professionelle Pflegeberatung?

  • Die Pflegeberatung nach § 7a sollte neutral sein. Wenn Ihnen beispielsweise ein Pflegeheim besonders empfohlen wird, sollten Sie hellhörig werden.
  • Von Anfang an sollten Sie über den konkreten Beratungsprozess informiert sein – alle Schritte müssen Ihnen verständlich und transparent vermittelt werden.
  • Ihre individuellen Wünsche müssen Berücksichtigung bei der Pflegeberatung finden.
  • Die Pflegeberatung sollte auf den Einzelfall ausgerichtet und von hoher Qualität bei gleichzeitiger Beachtung der Wirtschaftlichkeit sein.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass alle an der Pflege beteiligten Personen an der Beratung teilnehmen sollten. Die Pflege ist für Angehörige oft eine psychische und physische Belastung, deswegen sollten auch hier Entlastungsangebote in den Blick genommen werden. Idealerweise findet die Beratung also zwischen der pflegebedürftigen Person, den Pflegepersonen und der Pflegeberatung statt.

Was wird bei der Erstberatung besprochen?

  • Zunächst werden die konkreten Voraussetzungen geprüft:
  • Wie sieht Ihre gesundheitliche Situation aus?
  • Welche Erkrankungen liegen vor?
  • An welchen Stellen benötigen Sie Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung Ihres Alltags? Leben Sie in einer Wohnung oder in einem Haus?
  • Sind Umbaumaßnahmen nötig, um die Mobilität zu gewährleisten?

Schließlich werden auch Informationen über Ihre pflegenden Angehörigen eingeholt. Am besten nehmen alle Personen, die mit der Pflege in Berührung kommen, an der Erstberatung teil. Mit der Pflege gehen hohe Belastungen einher, deswegen sollten alle Familienmitglieder in die Entscheidungen einbezogen werden, um die optimale Versorgung zu gewährleisten.

Nach dieser ersten umfassenden Einschätzung werden Maßnahmen festgelegt und die nächsten Schritte eingeleitet, damit Sie die Leistungen erhalten, die Ihnen zustehen.

Eine Übersicht der Pflegeleistungen

Die Ziele und Aufgaben der Pflegeberatung sind ebenfalls gesetzlich festgelegt:

  • Der jeweilige Hilfebedarf wird systematisch erfasst und analysiert – gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).
  • Ein individueller Versorgungsplan wird für den Einzelfall erstellt. Dafür werden die erforderlichen Sozialleistungen und gesundheitsfördernde, präventive, kurative, rehabilitative oder weitere medizinische sowie pflegerische und soziale Hilfen festgelegt.
  • Es wird dafür Sorge getragen, dass die im Versorgungsplan notierten Maßnahmen auch durchgeführt werden. Dazu wird auch die Genehmigung des jeweiligen Leistungsträgers eingeholt.
  • Die Durchführung des Versorgungsplans wird überwacht. Muss nachjustiert werden, wird der Plan der veränderten Bedarfslage angepasst.
  • Der Hilfeprozess wird ausgewertet und dokumentiert, sofern es sich um einen besonders komplexen Fall handelt.
  • Über die Leistungen zur Entlastung der Pflegepersonen wird informiert.

Warum ist eine professionelle Pflegeberatung wichtig?

Tritt eine Pflegebedürftigkeit auf, haben die betroffenen Familien viele Entscheidungen zu treffen. Teilweise sind die bürokratischen Hürden, die es zu überwinden gilt, extrem hoch. Hinzu kommt auch die emotionale Belastung der Erkrankung oder des Unfalls. Umso wichtiger ist es, dass Sie die Leistungen erhalten, auf die Sie ein gesetzlich festgelegtes Recht haben. Wir von Dr. Weigl & Partner sind davon überzeugt, dass jeder und jede der über 3,5 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland optimal versorgt werden muss. Dabei muss individuell die bestmögliche Pflege sichergestellt werden.

Viele Pflegebedürftige wissen gar nicht, welche Leistungen ihnen konkret zustehen. Voraussetzung ist immer ein Pflegegrad, der dazu berechtigt, Leistungen von der Pflegeversicherung zu beziehen.

Innerhalb eines standardisierten Verfahrens wird dabei die Pflegebedürftigkeit individuell geprüft. Anhand von sechs Modulen (Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen oder Belastungen, Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte) wird Ihre Selbstständigkeit eingeschätzt.

Modul 1: Mobilität

10%

Modul 2: kognitive Fähigkeiten oder
Modul 3: Verhaltensweisen (höherer Wert fließt ein)

15%

Modul 4: Selbstversorgung

40%

Modul 5: Belastungsbewältigung

20%

Modul 6: Alltagsleben / Kontakte

15%

Viele Pflegegrad-Anträge werden zunächst abgelehnt oder es wird ein zu niedriger Pflegegrad vergeben.

  • Die Einschätzung des Pflegebedarfs ist oft fehlerhaft und entspricht nicht der realen Belastungssituation.
  • Der Gutachtertermin kann immer nur eine Momentaufnahme abbilden.
  • Oft fehlt dem Gutachter die Zeit, um sich ein umfassendes Bild zu machen.
  • Einige Betroffene überspielen aus Scham ihre tatsächlichen Einschränkungen – dann wird nicht klar, welche Unterstützungsangebote nötig sind.
  • In einigen Fällen fehlen Dokumente und Unterlagen, beispielsweise Arztbriefe oder Informationen zu den benötigten Medikamenten.

Damit beim Termin mit dem Gutachter keine wichtigen Aspekte vergessen werden und die Beratung korrekt abläuft, sollte ein Experte dabei sein.

Welche weiteren Pflegeberatungsmöglichkeiten gibt es?

Nach den gesetzlichen Vorgaben gibt es – neben der Pflegeberatung nach § 7a – zwei weitere Pflegeberatungsmöglichkeiten: die Pflegeberatung nach § 37 Abs.3 und Pflegekurse inklusive Beratung nach § 45. Worin bestehen die Unterscheide?

  • Bei der Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 muss – im Gegensatz zur Beratung nach § 7a – bereits ein Pflegegrad vorliegen. Sie haben also das gesamte Prozedere der Antragstellung inklusive einem Termin mit dem Gutachter des MDK bereits hinter sich.
  • Pflegekurse inklusive Beratung nach § 45 richten sich an pflegende Angehörige. Es werden sowohl die Grundlagen der Pflege vermittelt als auch praktische Tipps für den Pflegealltag vermittelt.

Zudem werben auch Pflegestützpunkte mit ihrer Pflegeberatung. Die kostenfreien Pflegestützpunkte wurden 2008 eingeführt und werden von den Kranken- und Pflegekassen betrieben. Nicht immer liegt ein Pflegestützpunkt in der Nähe der Pflegebedürftigen, denn die Einrichtung der Stützpunkte obliegt dem jeweiligen Bundesland. Pflege- und Krankenkassen sowie die Kommunen übernehmen die Finanzierung.

Da die Pflegestützpunkte keine Beratung zu Hause anbieten, ist es umso ärgerlicher, wenn Sie lange Anfahrtswege bewältigen müssen. Die Pflege und die Belastungen des Alltags sind oft schon so herausfordernd, dass schlicht die Zeit fehlt, einen Pflegestützpunkt aufzusuchen. Eine individuelle Einschätzung der Wohnsituation – unter Umständen haben Sie Anspruch auf wohnraumverbessernde Maßnahmen – ist so ebenfalls nicht möglich. Sie erhalten Pflegestützpunkten zwar allgemeine Informationen, Broschüren und auch Hilfestellungen, ein individuelles Fallmanagement kann aber nicht gewährleistet werden. Auch beim Gutachtertermin, der bei jedem Pflegegrad-Antrag vorgeschrieben ist, erhalten Sie keine persönliche Unterstützung. Wir von Dr. Weigl & Partner dagegen sind bei allen relevanten Terminen an Ihrer Seite.

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