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Erfolgreich einen höheren Pflegegrad beantragen

Ein höherer Pflegegrad bedeutet, dass Sie mehr Leistungen erhalten. Erfahren Sie, wie Sie eine Höherstufung beantragen und wie Dr. Weigl & Partner Ihnen dabei helfen kann.

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Produkt 2: Pflegegrad Höherstufung 2018-08-03T10:46:06+00:00

Wie kann man erfolgreich einen höheren Pflegegrad beantragen? Die folgende Seite widmet sich der umfangreichen Thematik der Pflegegrad Höherstufung. Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick über die einzelnen Kapitel:

1. Warum ein höherer Pflegegrad essentiell für mehr Pflegeleistungen ist?

2. Wie Sie mit Dr. Weigl & Partner erfolgreich eine höheren Pflegegrad (früher Pflegestufe) beantragen können?

3. Wie Sie ohne Dr. Weigl & Partner eine Pflegegrad Höherstufung beantragen?

Viele Pflegebedürftige und Angehörige sind sich nicht bewusst, welche und wie viele Pflegeleistungen bezogen werden könnten, wenn ein höherer Pflegegrad vorläge. Auch ist Vielen nicht klar, dass eine Höherstufung des Pflegegrades proaktiv angegangen werden kann und die Voraussetzung für mehr und dadurch oftmals auch bessere Pflegeleistungen schafft.

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1. Ein höherer Pflegegrad ist essentiell für mehr Pflegeleistungen

Beratung Pflegegrad Dr.Weigl & Partner_02
Hier zur Übersicht zu allen Pflegeleistungen im Detail

Veränderungen des Gesundheitszustands können einen erhöhten Pflegeaufwand nach sich ziehen. So kann es sein, dass ihr gewährter Pflegegrad (früher Pflegestufe) und dessen Pflegeleistungen nicht mehr ausreichen (Pflegehilfsmittel, Pflegesachleistungen, Entlastungsleistungen, Tagespflege/Nachtpflege, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Pflegegeld sowie Wohnraumverbessernde Maßnahmen). In diesem Fall empfiehlt sich eine Überprüfung der momentanen Pflegesituation und ggf. die Beantragung der Pflegegraderhöhung (früher Pflegestufenerhöhung). Auf diesem Wege stellen Sie sicher, dass Ihnen die maximalen Geld- und Pflegemittel zur Verfügung gestellt werden.
So geht die Erhöhung des Pflegegrads immer mit einer Erhöhung des geldwerten Leistungsanspruchs einher. Eine Höherstufung hat folgende Auswirkungen bzgl. des geldwerten Leistungsanspruchs:

  • Eine Erhöhung von Pflegegrad 1 auf Pflegegrad 2: ca. € 20.000 an höheren Pflegeleistungen
  • Eine Erhöhung von Pflegegrad 2 auf Pflegegrad 3: ca. € 15.000 an höheren Pflegeleistungen
  • Eine Erhöhung von Pflegegrad 3 auf Pflegegrad 4: ca. € 8.000 an höheren Pflegeleistungen
  • Eine Erhöhung von Pflegegrad 4 auf Pflegegrad 5: ca. € 9.000 an höheren Pflegeleistungen

Ebenso kann es vorkommen, dass eine Überprüfung des Pflegegrades bzw. eine Wiederbegutachtung seitens des MDK angekündigt wird. In diesem Fall wünscht sich die Pflegekasse einen Überblick über den momentanen Pflegeaufwand. Besonders relevant sind solche Überprüfungsbegutachtungen bei fortschreitenden oder schwankenden Krankheitsverläufen (z.B. Multiple Sklerose, Demenz, Alzheimer, Parkinson, Diabetes) oder bei Kindern mit Pflegegrad.

Alle Pflegeleistungen, die durch eine Höherstufung hinzukommen, werden im Detail in unserem Ratgeber „Pflegeleistungen erklärt“ dargestellt.

2. Mit Dr. Weigl & Partner erfolgreich einen höheren Pflegegrad (früher Pflegestufe) beantragen

Nach dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (kurz PSG II, auch bekannt als Pflegereform 2017) können Sie sechs Monate nach Erhalt eines Pflegegrads einen Antrag auf Höherstufung der Pflegeleistungen stellen. Bei schwerwiegenden Veränderungen des Pflegeaufwands oder des Gesundheitszustands kann diese Regelung außer Kraft gesetzt werden.

Dr. Weigl & Partner ist auf die Durchsetzung Ihrer Pflegebelange spezialisiert. Gerne unterstützten wie Sie nach Ihrer Einstufung in einen Pflegegrad (bis Ende 2016 Pflegestufe) auch bei der Höherstufung Ihrer Pflegeleistungen bzw. bei der Überprüfung Ihres Pflegegrades durch den MDK (Wieder- oder Zweitbegutachtung).

Im Falle einer Höherstufung gehen wir bei Dr. Weigl und Partner wie folgt in drei Schritten vor:

Kostenlose telefonische Expertenberatung

Wir analysieren Ihre Pflegesituation am Telefon und geben Ihnen eine erste Grobabschätzung zu Ihrer Pflegebedürftigkeit und Ihrem möglichen höheren Pflegegrad – kostenlos und unverbindlich.

Vor-Ort Begutachtung durch unseren Pflegeexperten

Wir kommen zu Ihnen nach Hause und führen eine Pflegeanamnese zur Einschätzung Ihrer Pflegebedürftigkeit durch. Zusätzlich analysieren wir Ihren Pflegebedarf. Beides dient als Vorbereitung und Basis für den MDK Termin, um einen höheren Pflegegrad für Sie zu erreichen.

Persönliche Begleitung beim MDK Termin durch unseren Pflegeexperten

Wir bereiten Sie sorgfältig und individuell auf den MDK Termin vor. Wenn Ihre MDK Begutachtung stattfindet, sind wir mit unserem Pflegeexperten vor Ort und stellen sicher, dass Ihre Begutachtung korrekt und vollständig erfolgt. Im Nachgang prüfen wir Ihren Pflegegradbescheid auf formelle und inhaltliche Richtigkeit. Zusätzlich führen wir eine abschließende Beratung zu den Ihnen zustehenden Pflegeleistungen durch.

Bauen Sie auf Erfahrung

Unsere Pflegeexperten haben bereits unzählige Pflegegrad Einstufungen und Widerspruchsverfahren erfolgreich begleitet. Sie haben langjährige Erfahrung und bilden sich fortlaufend weiter.

Noch wichtiger: wir stehen an Ihrer Seite, wenn es darauf ankommt.

3. Eine Höherstufung der Pflegeleistung bei der Pflegeversicherung ohne Dr. Weigl & Partner beantragen

Vielleicht haben Sie erst vor Kurzem die Einstufung in einen neuen Pflegegrad (früher Pflegestufe) erhalten und sind mit dem Ergebnis nicht einverstanden. Möglicherweise ziehen Sie aber auch schon seit längerem in Erwägung, einen Antrag auf Höherstufung der Pflegeleistung zu stellen. Wir haben alle wichtigen Informationen und Hinweise für Sie zusammengestellt – so sind sie für die Beantragung gut gerüstet. Die Erfahrung aus vielen Fällen unserer Pflegeexperten hat gezeigt, dass es sich oft lohnt, die Überprüfung des bisherigen Pflegegrades anzustoßen, auch wenn sich die Pflegesituation vordergründig nur gering geändert hat.

Hinweis: 20 Prozent aller Betroffenen haben einen zu niedrigen Pflegegrad (früher Pflegestufe), obwohl sich die Pflegesituation nicht oder kaum verändert hat. Prüfen Sie daher, ob Sie auch betroffen sind.

Sollten Sie noch keine Höherstufung der Pflegeleistungen beantragt haben, finden Sie auf unserer Seite wichtige Tipps und Anregungen, damit Ihr Verfahren zu einem höheren Pflegegrad erfolgreich verläuft. Auch für Zweitbegutachtungen durch den MDK finden Sie im folgenden hilfreiche Informationen und Ansätze.

Hinweis: Eine Begründung für den Antrag auf Höherstufung bietet sich Ihnen, da zum 1. Januar 2017 jede Pflegestufe (alte Bezeichnung) automatisch in einen Pflegegrad (neue Bezeichnung) eingeordnet wurde – ohne erneute Begutachtung.

1. Schritt – Das Ausfüllen des Antragsformulars der Pflegeversicherung

Eine kurze telefonische oder schriftliche Anfrage genügt, um von Ihrer Pflegeversicherung das Antragsformular zu erhalten. Dieses können Sie oftmals auch alternativ im Internet herunterladen.

Füllen Sie das Formular gewissenhaft und möglichst vollständig aus. Punkte, bei denen Sie (noch) unschlüssig sind, können ausgelassen werden. Machen Sie möglichst keine falschen Angaben, denn dies könnte zur Ablehnung des Verfahrens führen. Übersenden Sie das Antragsformular an die Pflegekasse, am besten via Fax oder Einschreiben mit Rückschein, da Sie so einen Beleg über die Zustellung erhalten.

Überprüfungsbegutachtungen werden in der Regel von den Krankenkassen angesetzt. Dennoch können auch Sie selbst bei Veränderungen des Gesundheitszustands einen Antrag auf Höherstufung stellen, um Ihre Pflegeleistungen einzufordern.

Hinweis: Der sogenannte Bestandsschutz im Kontext der Pflegereform 2017 schützt diejenigen, die zu hoch eingestuft wurden. Sie sind im positiven Sinn von der Veränderung betroffen und erhalten mehr Leistungen als ihnen nach dem Gesetz zustehen. Sie haben keinerlei nachträgliche Rückstufung zu befürchten.

2. Schritt – Terminfindung mit dem MDK-Gutachter zur Begutachtung

Nach Eingang des Antrags wird der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) beauftragt, eine erneute Begutachtung durchzuführen. Ein Gutachter wird Sie kontaktieren, um einen zeitnahen Termin zu vereinbaren und die Überprüfung Ihrer Pflegegradhöherstufung (früher Pflegestufenerhöhung) durchzuführen. Sollten Sie privatversichert sein, fällt die Begutachtung an Medicproof, den Medizinischen Dienst der privaten Krankenkassen.

Die Begutachtung folgt dem Untersuchungsmuster zur Ersteinstufung in einen Pflegegrad. Nutzen Sie die Gelegenheit dazu, dem Gutachter Ihre verschlechtere Pflegesituation im jeweiligen Modul detailliert zu erläutern.

Legen Sie ein Pflegetagebuch oder ärztliche Unterlagen vor, um den gestiegenen Pflegeaufwand zu verdeutlichen. Dies ist besonders bei Zweitbegutachtungen von pflegebedürftigen Kindern und schweren Krankheitsverläufen von Bedeutung, um Beweise der Veränderung zu haben.

3. Schritt – Vorbereitung auf den Besuchstermin des MDK

Die Höherstufung und Überprüfung des Pflegegrades basieren auf einem umfassenden Fragenkatalog mit 64 Fragen (Items). Ein Pflegetagebuch bietet eine vereinfachte Form des Gutachtenkatalogs. Zwar ist es kein Beweis im juristischen Sinne, Pflegetagebücher können die Korrektheit von Angaben während des MDK-Termins aber belegen und im Falle einer Ablehnung der Höherstufung von Pflegeleistungen als Grundlage für einen Widerspruch dienen.

Wichtig ist, dass Ihr Pflegetagebuch dem „Neuen Begutachtungsassessment“ (NBA) folgt, um Gültigkeit zu gewährleisten. Erläuterungen und Hilfen zum Ausfüllen sowie die Möglichkeit zur mehrfachen Nennung von Tätigkeiten sollten in jedem guten Pflegetagebuch enthalten sein.

4. Schritt – Die Begutachtung durch den MDK zur Pflegegraderhöhung

Als zentrale Grundlage für Ihre gewünschte Pflegegradhöherstufung oder Zweitbegutachtung dient der Termin mit dem Gutachter des MDK oder Medicproof. Angehörige und Pflegebedürftige sind während der Überprüfung oft angespannt und können mit fehlerhaftem Verhalten die Situation negativ beeinflussen.

Hinweis: Die Höherstufung des Pflegegrades bei Kindern stellt einen Sonderfall dar. Kinder sind lernfähig und gewöhnen sich schnell an besondere Umstände und somit auch an Behinderungen und Krankheiten. Daher ist auf Höherstufungsanträge und Wiederbegutachtungen für pflegebedürftige Kinder ein besonderes Augenmerk zu legen. MDK-Gutachter gehen in der Regel davon aus, dass bei Heranwachsenden ein Gewöhnungseffekt eintritt, in dessen Folge die Pflegebedürftigkeit sinkt.

Als Laie ist die Tätigkeit eines MDK-Gutachters kaum zu erfassen, da die vorgegebenen Richtlinien und Arbeitsstrukturen äußert komplex sind. Dennoch wird genau dieses Verständnis von den Angehörigen im Begutachtungstermin gefordert. Wichtige Punkte können beispielsweise im Gesprächsverlauf durch Verständigungsprobleme untergehen. Im schlimmsten Falle entsteht durch Missverständnisse ein falscher Eindruck und somit ein unstimmiges Ergebnis. Mit einem Experten an Ihrer Seite lässt sich diese Problematik vermeiden.

Wichtig: Ein Pflegegrad wird aufgrund der Pflegebedürftigkeit anerkannt, nicht aufgrund einer Behinderung, welche die Selbstständigkeit möglicherweise kaum oder gar nicht beeinflusst.

Nur Faktoren, die in den Begutachtungsrichtlinien (BRI) enthalten sind, fließen in die Bewertung ein. Nachweise aus dem Pflegetagebuch dienen ausschließlich der Orientierung und können nicht für die Pflege geltend gemacht werden.

Gerne helfen wir von Dr. Weigl & Partner Ihnen bei allen Belangen des Antragsprozesses, damit Sie zu einer gerechten Einstufung gelangen.

5. Schritt – Bescheid zur Höherstufung oder Überprüfung des Pflegegrads

Einige Zeit nach der Begutachtung erhalten Sie postalisch die Einschätzung des MDK. Aus dem Ergebnis des Gutachtens geht im besten Fall Ihr erhöhter oder beibehaltener Grad der Pflege (früher Pflegestufe) hervor.

Wichtig: Mit 60 % liegt die Ablehnungsquote bei Höherstufungs- und Wiederholungsgutachten sehr hoch.

Bei einer Höherstufung der Pflegeleistung erhalten Sie ebenfalls eine Übersicht zu den neuen Leistungen und Geldmitteln, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Wichtig: Mit 60 Prozent liegt die Ablehnungsquote bei Höherstufungs- und Wiederholungsgutachten sehr hoch. Weicht das Ergebnis stark von Ihren Erwartungen ab, bietet sich die Möglichkeit des Widerspruchs. Diesen können Sie formlos schriftlich an Ihre Krankenkasse stellen.

Nach Eingang Ihres Widerspruchs wird eine erneute Begutachtung durch den MDK oder MEDICPROOF angesetzt und durchgeführt.

Gerne stehen wir Ihnen mit unseren Pflegeexperten auch im schwierigen Fall eines Widerspruchs bei.

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