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Ratgeber 6: Online Pflegegradrechner 20182018-09-17T14:56:50+00:00

Kostenloser Online Pflegegradrechner 2018

Ein Pflegegradrechner gibt Ihnen eine erste Orientierung, ob Sie Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben. Nutzen Sie unseren kostenlosen Pflegegradrechner. Zusätzlich erläutern wir Ihnen, wie Sie unseren online Pflegegradrechner nutzen können.

Leistungen der Pflegeversicherung

Durch einen der fünf Pflegegrade (bis 2017 fünf Pflegestufen) erfüllt die Pflegeversicherung ihre Aufgabe, pflegebedürftigen Versicherungsnehmern finanzielle Unterstützung zu gewähren. Durch unterschiedliche Pflegeleistungen (Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Kurzzeitpflege etc.) erhalten Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychisch bedingten Einschränkungen und Erkrankungen die Möglichkeit, ihren Alltag weitgehend eigenständig zu gestalten und sich angemessen pflegen zu lassen.

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Einen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung (Antrag auf einen Pflegegrad) können Sie jederzeit bei Ihrer Pflegeversicherung stellen. Dennoch sind Angehörige und Pflegebedürftige oft unsicher und zögern, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Viele Betroffene sind unsicher, ob sie die Kriterien einer Pflegebedürftigkeit erfüllen.

Die Beantragung eines Pflegegrades (vormals Antrag auf Pflegestufe) sowie der Erhalt von Pflegeleistungen ist Ihr gutes Recht. Durch Ängste und Zögern können Ihnen mehrere tausend Euro an Leistungen entgehen:

  • Bei Pflegegrad 1 liegen die maximal möglichen Pflegeleistungen bei € 5.980.
  • Bei Pflegegrad 2 liegen die maximal möglichen Pflegeleistungen bei € 25.740.
  • Bei Pflegegrad 3 liegen die maximal möglichen Pflegeleistungen bei € 40.356.
  • Bei Pflegegrad 4 liegen die maximal möglichen Pflegeleistungen bei € 47.892.
  • Bei Pflegegrad 5 liegen die maximal möglichen Pflegeleistungen bei € 57.084.

Zur Voreinschätzung der Pflegebedürftigkeit stehen Ihnen mehrere Wege offen:

  • Das Führen eines Pflegetagebuches bietet Ihnen die Möglichkeit, den Pflegeaufwand über einen längeren Zeitraum zu erfassen und somit einen ersten Überblick zu gewinnen.
  • Eine schnellere Möglichkeit bietet ein kostenloser Online-Pflegegradrechner (vormals Pflegestufenrechner).

Wichtig: Gewähr – Ein Online Pflegegradrechner wird von der Pflegeversicherung keinesfalls anerkannt. Das Ergebnis dient ausschließlich zur Orientierung von Angehörigen und Pflegebedürftigen. Allein das Gutachten des MDK begründet die Erteilung eines Pflegegrades.

Was ist ein Online-Pflegegradrechner?

Ein Online-Pflegradrechner ermittelt aus Ihren Angaben zu den Modulfragen des Neuen Begutachtungsassessments (kurz NBA) den theoretisch möglichen Pflegegrad. Auch wenn die Bewertung durch Angehörige oftmals durch eine subjektive Sichtweise geprägt ist, gibt das Ergebnis einen Richtwert für weitere Schritte.

  • Ein Online Pflegegradrechner wird von der Pflegeversicherung keinesfalls anerkannt.
  • Das Ergebnis dient ausschließlich zur Orientierung von Angehörigen und Pflegebedürftigen.
  • Allein das Gutachten des MDK begründet die Erteilung eines Pflegegrades.

Externe Hilfe beim Pflegegrad-Antrag

Jeder dritte Pflegegrad st zu niedrig eingestuft. Mit professioneller Hilfe an Ihrer Seite steigt Ihre Erfolgschance auf den maximalen Pflegegrad auf 95 Prozent. Wenn Sie einen Antrag auf einen Pflegegrad gestellt haben, sollten Sie sich im besten Fall von Experten unterstützen lassen. Mit diesem sollten Sie neben anderen Dokumentationen wie Ihrem Pflegetagebuch auch die Ergebnisse des Pflegegradrechners diskutieren. Diese Ergebnisse können aus professioneller Sicht eingeordnet werden. So finden Sie ggf. weitere unterstützende Argumente für den eigentlichen Einstufungstermin.

Hinweis: Jeder dritte Pflegegrad ist zu niedrig eingestuft. Mit professioneller Hilfe an Ihrer Seite steigt Ihre Erfolgschance auf den maximalen Pflegegrad auf 95%.

Natürlich unterstützen wir von Dr. Weigl & Partner Sie auch gerne im weiteren Verfahren mit unseren Gutachtern vor Ort, um den richtige Pflegegrad (bis 2017 Pflegestufe) und die bestmöglichen Pflegeleistungen für Sie zu erreichen. Kontaktieren Sie uns einfach!

Pflegegradrechner

Schnell, einfach und kostenlos Ihren Pflegegrad berechnen

Wie funktioniert die Berechnung eines Pflegegrades mit einem kostenlosen Online Pflegegradrechner?

Um festzustellen, ob eine pflegebedürftige Person Anspruch auf einen Pflegegrad (früher Pflegestufe) hat, muss die Pflegeversicherung ein Gutachten in Auftrag geben. Dieses wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) erstellt und erfordert einen Besuch im Wohnumfeld der pflegebedürftigen Person. Anhand von insgesamt sechs Kategorien wird geprüft, wie hoch der Bedarf an Pflege und Unterstützungen im Alltag ist.

Hinweis: Die meisten Fragen im Pflegegradrechner werden mit Selbstständig (0 Punkte), überwiegend selbstständig (1 Punkt), überwiegend unselbstständig ( 2 Punkte), Unselbstständig (3 Punkte) beantwortet.

Im Internet finden sich diverse kostenlose Online-Pflegegradrechner. Das Prinzip ist immer ähnlich: Als Grundlage dient der allgemeine Fragenkatalog (NBA), welcher die wichtigsten Parameter abfragt und die für die Erteilung eines Pflegegrades notwendig ist.

Aus 64 Einzelfragen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten wird der Pflegeaufwand erfasst und in Punkte umgerechnet. Aus diesen Punkten erstellt der Pflegegradrechner die Pflegegradorientierung für Sie.

Die meisten Fragen im Pflegegradrechner werden mit folgenden Antwortmöglichkeiten beantwortet:

  • selbstständig (0 Punkte),
  • überwiegend selbstständig (1 Punkt),
  • überwiegend unselbstständig ( 2 Punkte),
  • unselbstständig (3 Punkte).

Ein 2018 gültiger Pflegegradrechner enthält Fragen, die den Grad der Selbstständigkeit bzw. das Vorhandensein bestimmter Fähigkeiten als zentrale Grundlage haben. Folgende Bereiche des täglichen Lebens werden zur Berechnung des Pflegegrades online abgefragt:

  • Mobilität,
  • kognitive und kommunikative Fähigkeiten,
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen,
  • Selbstversorgung,
  • Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen,
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte,
  • außerhäusliche Aktivitäten,
  • Haushaltsführung.

Weiterhin sollten Fragen zum  allgemeinen Pflegebedarf und zu speziellen Pflegesituationen, die täglich oder wöchentlich durchgeführt werden müssen, enthalten sein.

Pflegegradrechner für Ihr Kind

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie einen Pflegegrad für Ihr Kind erhalten können, empfiehlt sich ebenfalls ein Online-Pflegegradrechner. Durch Ihre Angaben und Einschätzungen lässt sich ein möglicher Pflegegrad für Ihr Kind ermitteln.

Was ist bei der Einstufung in einen Pflegegrad für Ihr Kind wichtig?

  • Seit 2017 setzt der Fragenkatalog des NBA Kleinkinder, Kinder, Erwachsene und Senioren gleich.
  • In der Berechnung von einem Pflegegrad ist die Selbstständigkeit im Alltag einer pflegebedürftigen Person oder eines pflegebedürftigen Kindes zentral.
  • Die korrekte Einstufung von Kindern durch den MDK bringt besondere Schwierigkeiten mit sich, welche durch die Unterstützung eines Pflegeexperten an Ihrer Seite vermeidbar sind.

Die Module der Pflegegrad Berechnung im Detail

Modul 1 – Mobilität

  • Das erste Modul umfasst sämtliche Bereiche der Mobilität im häuslichen Rahmen der pflegebedürftigen Person.
  • Unter anderem werden Motorik, Haltung und einfache Handlungen und Bewegungen im Alltag eingeschätzt und bewertet.
  • Hilfsmittel wie Gehhilfen, Griffstangen und das Stützen auf Tische, Armlehnen oder Bettkante müssen hierbei als selbstständige Mobilität gewertet werden.
  • Im ersten Modul wird kein Bezug auf psychische Störungen genommen. So ist z.B. ungerichtetes Aufstehen oder Gehen im häuslichen Umfeld bei Demenz als selbstständige Handlung anzurechnen.

Im folgenden einige beispielhaft beantwortete Fragen aus dem Modul, um Ihnen bei der Einschätzung der einzelnen Antwortmöglichkeiten zu helfen:

Modul 1 im Online Pflegegradrechner

Beispiel    Modulfrage Beispiel Antwortmöglichkeit Bedeutung der Antwortmöglichkeit
1.1 Positionswechsel im Bett selbstständig Die pflegebedürftige Person kann sämtliche Seitenwechsel im Bett, sowie das Aufstehen alleine bewältigen. Nutzung von Stützgriffen oder Gehhilfen sind dabei als selbstständig zu bewerten.
1.2 Halten einer stabilen Sitzposition überwiegend selbstständig Mit gelegentlicher Korrektur und Aufrichtung oder Stützung durch eine Pflegeperson, kann die pflegebedürftige Person die Sitzposition halten.
1.4 Fortbewegung innerhalb eines Wohnbereiches überwiegend unselbstständig Trotz Gehhilfen oder Haltegriffen ist die pflegebedürftige Person bei nahezu allen Bewegungen im Wohnraum auf Sicherung durch eine Pflegeperson angewiesen. Erhöhte Sturzgefahr ist dabei in die räumliche Bewegung einzurechnen.
1.6 Treppensteigen unselbstständig Ohne Unterstützung durch Hilfsmittel und Pflegepersonen ist Treppensteigen nicht mehr möglich. Psychische Blockaden sind in der Begutachtung anzumerken – berechnet werden diese in Modul 4.

Modul 2 – Kognitive und kommunikative Fähigkeiten

  • Der Fokus des zweiten Moduls liegt auf den kognitiven Fähigkeiten.
  • Das reine Reagieren auf Einflüsse und Verstehen wird bewertet. Ausführungen von erfragten Leistungen werden dabei ausgeklammert.
  • Seh-, Sprach- und Hörstörungen werden mit in die Bewertung einbezogen, können aber von Pflegegradrechnern nicht richtig erfasst werden. Diese Punkte werden in der Begutachtung vor Ort vom Gutachter detailliert errechnet.

Im folgenden einige beispielhaft beantwortete Fragen aus dem Modul, um Ihnen bei der Einschätzung der einzelnen Antwortmöglichkeiten zu helfen:

Modul 2 im Online Pflegegradrechner

Beispiel
Modulfrage
Beispiel Antwortmöglichkeit Bedeutung der Antwortmöglichkeit
2.1 Erkennen von Personen aus dem näheren Umfeld vorhanden Die pflegebedürftige Person kann sämtliche Personen aus der Familie, Freunde und pflegerelevante Personen erkennen und benennen.
2.2 Örtliche Orientierung größtenteils vorhanden Mit gelegentlicher Unterstützung kann die pflegebedürftige Person Orte im Umkreis erreichen oder den Weg beschreiben.
2.4 Erinnern an wesentliche Dinge (Kurz- & Langzeitgedächtnis) überwiegend unselbstständig Im Alltag ist eine erhöhte Vergesslichkeit auffällig. Nur durch häufige Hinweise und Anstöße einer Pflegeperson ist das Erinnern möglich.
2.6 Treffen von Entscheidungen im Alltagsleben in geringem Maße vorhanden Ohne Unterstützung durch Pflegepersonen ist keine vernünftige Alltagsentscheidung mehr zu treffen. Neben falschen oder schlechten Entscheidungen, können kreisende Gedankengänge die Folge sein.

Modul 3 – Verhaltensweisen und psychische Problemlagen

  • Ein von Krankheit gezeichneter Alltag kann sich negativ auf den geistigen Zustand der pflegebedürftigen Person auswirken. Das dritte Modul befasst sich mit diesen Problemlagen.
  • Zentral ist die Frage, inwieweit die pflegebedürftige Person ihr Verhalten noch selbst steuern kann und ob in Zukunft besondere personelle Unterstützung nötig ist.
  • Angehörige haben einen anderen Zugang zu den Pflegebedürftigen, sodass die Einschätzung von der Bewertung des MDK abweichen kann. Bereiten Sie sich mit einem Pflegetagebuch vor, um Veränderungen in den Verhaltensweisen zu dokumentieren.
  • Spezielle Stressfaktoren, wie Beziehungsprobleme oder Süchte, sind aus der Pflegegrad-Berechnung auszuklammern.

Im folgenden einige beispielhaft beantwortete Fragen aus dem Modul, um Ihnen bei der Einschätzung der einzelnen Antwortmöglichkeiten zu helfen:

Modul 3 im Online Pflegegradrechner

Beispiel    Modulfrage Beispiel Antwortmöglichkeit Bedeutung der Antwortmöglichkeit
3.1 Motorisch geprägte Auffälligkeiten nie oder selten Die pflegebedürftige Person erlebt vereinzelt Verkrampfungen oder Zittern in den Extremitäten.
3.2 Nächtliche Unruhe selten (1-3 mal pro Woche) Gelegentlich ist die pflegebedürftige Person in der Nacht unruhig und neigt zu erhöhten Bewegen und Wälzen im Bett.
3.4 Beschädigen von Gegenständen häufig (mehrmals pro Woche) Krankheit und Schmerz können sich in Aggressionen der pflegebedürftigen Person entladen. Mehrmals treibt eine destruktive Stimmung die Betroffenen zur mutwilligen Beschädigung von Möbeln, Pflegehilfsmitteln oder anderen Gegenständen im Wohnraum.
3.6 Verbale Aggressionen täglich Krankheit und Schmerz können sich in Aggressionen der pflegebedürftigen Person entladen. Täglich stoßen die Betroffenen verbale Attacken und Beleidigungen gegen alle Angehörigen und Pflegenden aus.

Modul 4 – Selbstversorgung

  • Das vierte Modul umfasst die Selbstversorgung der pflegebedürftigen Person.
  • Persönliche Hygiene, Ankleiden, Essen und Trinken sind unter anderem die zu bewertenden Tätigkeiten.
  • Ob die Einschränkung körperlicher oder geistiger Natur ist, ist für die hier untersuchten Bereiche irrelevant.
  • Schätzen Sie ein, wie oft und wie weit Sie die pflegebedürftige Person bei diesen Tätigkeiten unterstützen. Daraus kann der Grad der Selbständigkeit bei einzelnen Fragepunkten abgeleitet werden.

Im folgenden einige beispielhaft beantwortete Fragen aus dem Modul, um Ihnen bei der Einschätzung der einzelnen Antwortmöglichkeiten zu helfen:

Modul 4 im Online Pflegegradrechner

Beispiel    Modulfrage Beispiel Antwortmöglichkeit Bedeutung der Antwortmöglichkeit
4.1 Waschen des Oberkörpers selbstständig Die pflegebedürftige Person kann sämtliche Hygiene im Bereich des Oberkörpers selbstständig durchführen.
4.2 Körperpflege im Bereich des Kopfes überwiegend selbstständig Mit gelegentlicher Unterstützung durch eine Pflegeperson, kann die pflegebedürftige Person die Hygiene im Bereich des Kopfes durchführen.
4.4 Duschen und Baden überwiegend unselbstständig Nur mit weitreichender Unterstützung einer Pflegeperson (Stützung, Hilfe beim Waschen, etc.) können Duschen und Baden durchgeführt werden.
4.6 An- und Auskleiden des Unterkörpers unselbstständig Ohne Unterstützung durch Pflegepersonen ist An- und Auskleiden im Bereich des Unterkörpers nicht mehr möglich.

Modul 5 – Krankheits- oder Therapiebedingte Anforderungen und Belastungen

  • Im fünften Modul wird der Umgang der pflegebedürftigen Person mit Krankheit und Therapien untersucht.
  • Primär wird die selbstständige Eigenversorgung mit Therapien und Medikamenten beleuchtet, da diese einen großen pflegerischen Aufwand bedeuten können.
  • Nur ärztlich verordnete Maßnahmen dürfen in die Bewertung einfließen.
  • Ähnlich wie bei der Selbstversorgung können Sie als Angehörige abschätzen, wie oft und in welchem Maße Ihre Hilfe bei den einzelnen Anwendungen gefordert ist. Daraus leitet sich die Selbständigkeit für die Berechnung im Pflegegradrechner ab.

Im folgenden einige beispielhaft beantwortete Fragen aus dem Modul, um Ihnen bei der Einschätzung der einzelnen Antwortmöglichkeiten zu helfen:

Modul 5 im Online Pflegegradrechner

Beispiel    Modulfrage Beispiel Antwortmöglichkeit Bedeutung der Antwortmöglichkeit
5.1 Medikation selbstständig Die pflegebedürftige Person kann Einnahme und Kontrolle der eigenen Medikation selbstständig durchführen.
5.2 Injektionen überwiegend selbstständig Mit gelegentlicher Kontrolle oder Hilfe durch eine Pflegeperson, können Injektionen durch die pflegebedürftige Person gesetzt werden.
5.4 Absaugen und Sauerstoffgabe überwiegend unselbstständig Nur unter Überwachung und mit mehrfacher Hilfe kann der Umgang der pflegebedürftigen Person mit einer Sauerstofftherapie gewährleistet werden.
5.6 Messung und Deutung von Körperzuständen unselbstständig Ohne Unterstützung durch Pflegepersonen können Körperzustände und Reaktionen nicht mehr erkannt werden. Weitere Schritte zur Linderung werden nicht erkannt.

Modul 6 – Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte

  • Im sechsten Modul wird die Alltagsgestaltung und die Pflege sozialer Kontakte der pflegebedürftigen Person beleuchtet.
  • Zentral ist die Frage, ob die Person fähig ist, sich zu beschäftigen und zusammenhängende, sinnvolle Gespräche zu führen.
  • Auch soziale Kompetenzen (zu Angehörigen und Freunden sowie zu Außenstehenden) werden in diesem Zuge untersucht.
  • Aus dem Alltag kennen Sie die soziale Situation Ihres Angehörigen und können abschätzen, ob die Kontaktpflege von Ihnen angestoßen werden muss oder selbständig erfolgt. In Verbindung mit einem Pflegetagebuch können Sie Veränderungen verfolgen und daraus eine Bewertung in den Pflegegradrechner

Im folgenden einige beispielhaft beantwortete Fragen aus dem Modul, um Ihnen bei der Einschätzung der einzelnen Antwortmöglichkeiten zu helfen:

Modul 6 im Online Pflegegradrechner

Beispiel    Modulfrage Beispiel Antwortmöglichkeit Bedeutung der Antwortmöglichkeit
6.1 Gestaltung und Veränderung des Tagesablaufs selbstständig Die pflegebedürftige Person kann selbständig einen abwechslungsreichen Tagesablauf planen und auf Veränderungen eingehen.
6.2 Ruhen und Schlafen überwiegend selbstständig Mit vereinzelten Erinnerungen durch Pflegepersonen, hält die pflegebedürftige Person Ruhezeiten ein.
6.4 In die Zukunft gerichtete Planung überwiegend unselbstständig Nur mit häufiger Anregung und Unterstützung in der Durchführung durch Pflegepersonen kann oder will die pflegebedürftige Person Planungen für die Zukunft treffen.
6.6 Interaktionen mit Personen außerhalb des direkten Umfelds unselbstständig Ohne Unterstützung durch Pflegepersonen kann oder will die pflegebedürftige Person keine Interaktion mit Personen außerhalb des direkten Umfelds (z.B. Pflegepersonal oder Besuch) mehr aufnehmen.

Hinweis: Mit einem Pflegeexperten an Ihrer Seite steigt Ihre Chance auf den richtigen Pflegegrad mit bis zu € 20.000 mehr an Pflegeleistungen pro Jahr auf 95%.

Nach der Eingabe in den Pflegrad-Rechner

Nach erfolgten Eingaben in allen Modulbereichen wird Ihnen der Online-Pflegegradrechner einen der fünf Pflegegrade (vormals Pflegestufen) als Ergebnis ausgeben. Dieser ist allerdings kein ein Garant dafür, dass die Einstufung des MDK diesem Ergebnis entspricht.

Doch zeigt Ihnen der Rechner, welcher Leistungsumfang aus der Selbsteinschätzung folgt. Nutzen Sie dieses Ergebnis und die vorangegangene Pflegedokumentation als Basis für das weitere Vorgehen.

Teilen Sie uns das Ergebnis mit. In der kostenlosen Erstberatung können wir erfassen, ob die Einstufung des Online-Pflegegradrechners nah an den realen Erwartungen liegt. Doch generelle Sicherheit erhalten Sie nur durch einen Besuchstermin vor Ort. Mit der Bedarfsanalyse durch einen Pflegeexperten können wir optimal einschätzen, welche Pflegeleistungen für Sie möglich sind. Auch während des MDK-Termins ist unser Gutachter an Ihrer Seite und unterstützt Sie, um die bestmöglichen Leistungen für Sie und Ihre Angehörigen zu erreichen.

Kontaktieren Sie uns nach Ihrer Pflegegrad-Berechnung und lassen Sie sich zu allen weiteren Möglichkeiten beraten!

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