So funktioniert unser Anbietervergleich, um die richtige 24-Stunden-Betreuung und Pflege zu finden

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Auf Basis Ihrer individuellen Bedürfnisse vergleichen wir bundesweite und regionale Anbieter für die 24-Stunden-Pflege.

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Wir finden die Anbieter, die am besten zu Ihnen und Ihrer Situation passen. Dabei sparen Sie bis zu 30%.

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Was sind die Vorteile bei unserem 24h-Pflege Anbietervergleich

Selbstständig vorgehen

  • Kostenrisiko 1: hoch. Unter Umständen wählen Sie das falsche Beschäftigungsmodell oder den falschen Anbieter aus.

  • Kostenrisiko 2: hoch. Unter Umständen versäumen Sie es, alle  Fördermöglichkeiten richtig zu nutzen.

  • Qualitätsrisiko: hoch. Nicht alle Anbieter sind seriös und versorgen Sie kompetent.

  • Zeitaufwand: sehr hoch.

  • Stressfaktor: sehr hoch.

Von Dr. Weigl & Partner beraten lassen

  • Kostenrisiko: gering. Wir bieten Ihnen einen Vergleich der besten Angebote. Sparen Sie so bis zu 30%.

  • Beratung: umfassend. Wir unterstützen Sie dabei, dass Sie alle Zuschüsse und Förderungen erhalten.

  • Zeitaufwand: gering. Wir kümmern uns.

  • Stressfaktor: gering. Unsere Pflegexperten stehen Ihnen mit Kompetenz und Ihrer Erfahrung zur Seite.

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Anbieter kontaktieren

  • Kostenrisiko 1: hoch. Sie erhalten unter Umständen nicht das beste Angebot.

  • Kostenrisiko 2: mittel. Manche Anbieter bieten keine direkte Unterstützung bei den Fördermöglichkeiten an.

  • Zeitaufwand: anbieterabhängig.

  • Stressfaktor: anbieterabhängig.

Was Sie bei der 24-Stunden-Pflege beachten müssen

Tritt ein Pflegefall auf, stehen die betroffenen Familien vor der Frage, welche Versorgungsform in ihrem Fall die richtige ist. Der Wunsch vieler Pflegebedürftiger ist es, zu Hause gepflegt zu werden – in ihrem gewohnten Umfeld, in der lieb gewonnen Wohnung, in der bekannten Nachbarschaft. Dann ist eine 24-Stunden-Pflege oft die beste Lösung.

Der Begriff der 24-Stunden-Pflege macht deutlich, worum es geht: häusliche Betreuung rund um die Uhr. Pflegebedürftige werden Tag und Nacht im eigenen Zuhause versorgt. Das gibt den Betroffenen Sicherheit und entlastet gleichzeitig die Angehörigen. Die Pflegebedürftigen werden individuell und persönlich versorgt, auf die jeweiligen Anforderungen kann ausführlich eingegangen werden. Und auch Pflegebedürftige, die unter schweren Erkrankungen oder einer Bettlägerigkeit leiden, können so zu Hause gepflegt werden. In vielen Fällen wird die 24-Stunden-Pflege durch osteuropäische Pflegekräfte übernommen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine 24-Stunden-Pflege in Ihrem Fall eine sinnvolle Option ist, beraten wir Sie gern. Bei Dr. Weigl & Partner arbeiten Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten jeden Tag daran, dass die Pflegebedürftigen in Deutschland bestmöglich versorgt werden – mit allen Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten, die ihnen zustehen. Damit Sie einen ersten Überblick über das Thema 24-Stunden-Betreuung erhalten, haben wir alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst.

Was kostet eine 24-Stunden-Pflegekraft?

Grundsätzlich haben Sie bei der Entscheidung für eine 24-Stunden-Pflege die Wahl zwischen verschiedenen Modellen. Diese Optionen unterscheiden sich auch hinsichtlich der Kosten – die Preisspanne reicht von ca. 1.900 bis ca. 5.000 Euro pro Monat. Es handelt sich um folgende Varianten:

  • Entsendung/Agenturmodell bei der 24-Stunden-Pflege,
  • direkte Anstellung einer 24-Stunden-Pflegekraft und
  • eine selbstständige Pflegekraft.

Bei allen Modellen der 24-Stunden-Pflege lebt eine Betreuungs- bzw. Pflegekraft bei den Pflegebedürftigen im Haushalt. So wird eine Betreuung rund um die Uhr gewährleistet. Angehörige werden so entlastet, denn Pflege kann sehr belastend sein. Sie sollten allerdings beachten, dass gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Pflegekräfte maximal acht Stunden am Tag und 40 bis 48 Stunden pro Woche arbeiten dürfen. Auch die Ruhezeiten müssen eingehalten werden. Acht Stunden ungestörte Nachtruhe müssen gewährleistet werden. Zudem stehen der Pflegekraft auch bei einer 24-Stunden-Betreuung täglich zwei bis drei Stunden Freizeit zu. Je nach Krankheitsbild kann die Entscheidung für ein Pflegeheim deswegen unabdingbar werden. Wir raten Ihnen, die Pflegesituation diesbezüglich ehrlich einzuschätzen.

Zu den Kosten:

  • Beim Agenturmodell liegen die Kosten monatlich bei ca. 1.900 bis 3.000 Euro. Die Agentur agiert als Vermittler der Betreuungskraft.
  • Bei einer direkten Anstellung, die Sie selbst übernehmen, fallen höhere Kosten an. Sie sollten mit ca. 5.000 Euro pro Monat rechnen.
  • Selbstständige Pflegekräfte stellen monatlich zwischen 1.800 und 3.000 Euro in Rechnung.

So finanzieren Sie Ihre 24-Stunden-Pflegekraft

Für welches Modell der 24-Stunden-Pflege Sie sich auch entscheiden: Es fallen immer hohe Kosten an. Deswegen erreichen uns viele Anfragen von verunsicherten Betroffenen, wie eine 24-Stunden-Pflegekraft finanziert werden kann. Nicht immer reichen Rente oder Erspartes aus, um die Kosten zu decken. Sie haben dabei das Recht auf verschiedene Leistungen, sofern der oder die Pflegebedürftige über einen Pflegegrad verfügt.

  • Pflegegeld: Das Pflegegeld steht allen Pflegebedürftigen, die über einen attestierten Pflegegrad (ab Pflegegrad 2) verfügen und die Pflege selbst sicherstellen, zu. Mit Pflegegrad 1 erhalten Sie lediglich einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro. Mit Pflegegrad 2 haben Sie Anspruch auf 316 Euro, bei Pflegegrad 3 liegt der Betrag bei 545 Euro. Bei Pflegegrad 4 erhalten Sie 728 Euro und bei Pflegegrad 5 sind es 901 Euro. Dabei ist es wichtig, dass es sich bei der 24-Stunden-Pflege um eine private Betreuung und nicht um eine professionelle Kraft handelt, die über eine qualifizierte pflegefachliche Ausbildung verfügt.
  • Entlastungsleistungen: Die sogenannten Betreuungs- und Entlastungsleistungen stehen jedem Pflegebedürftigen mit anerkanntem Pflegegrad zu. Die Höhe der monatlichen Zahlen variiert dabei nicht. Mit einem Pflegegrad haben Sie Anspruch auf 125 Euro – Voraussetzung für den Bezug dieser Gelder ist, dass die Pflege in einem häuslichen Umfeld erfolgt. Dann lassen sich die 125 Euro für die 24-Stunden-Pflege einsetzen.
  • Verhinderungs- und Kurzzeitpflege: Auch private Pflegekräfte haben ein Recht auf Urlaub oder können krankheitsbedingt ausfallen. Dann übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten der Ersatzpflege, die insgesamt für sechs Wochen im Jahr in Anspruch genommen werden kann. Dabei handelt es sich um eine Verhinderungspflege, die – ebenso wie die 24-Stunden-Pflege – im eigenen Zuhause stattfindet. Voraussetzung ist, dass die Betreuung der pflegebedürftigen Person zuvor sechs Monate lang im häuslichen Umfeld durch eine private Pflegeperson übernommen wurde. Ab Pflegegrad 2 haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf die Verhinderungspflege, sofern Sie ambulant betreut werden.

Unabhängig von der Wahl eines der drei Modelle der 24-Stunden-Pflege sind die Kosten, die Ihnen entstehen, bis zu einem gewissen Grad steuerlich absetzbar. Dies ist gesetzlich in § 35a Abs. 2 Einkommensteuergesetz „Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen“ festgeschrieben. Sie können 20 Prozent der geleisteten Aufwendungen, insgesamt maximal 4.000 Euro, absetzen, wenn es sich um haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse in Form von Pflege- und Betreuungsleistungen handelt.

Nutzen Sie gerne unseren kostenlosen Online Pflegegradrechner

Vor- und Nachteile der 24-Stunden-Betreuung

Viele Familien sind unsicher, ob die 24-Stunden-Betreuung zu ihnen passt und die richtige Versorgungsform ist. Mit dem Modell der Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause sind Vor- und Nachteile verbunden.

  • PRO: In der Regel ist der administrative Aufwand überschaubar und die Pflegekraft kann schon binnen weniger Tage bei Ihnen die Arbeit aufnehmen. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn die Pflegebedürftigkeit plötzlich eintritt. Wenn Sie sich für die Zusammenarbeit mit einer Agentur entscheiden, werden Ihnen alle bürokratischen Aufgaben abgenommen.
  • PRO: Der oder die Pflegebedürftige kann im gewohnten Umfeld leben, Nachbarinnen und Nachbarn können jederzeit zu Besuch kommen. Eventuell wohnt auch die Familie vor Ort und wird so durch die Vermeidung weiter Wege entlastet.
  • PRO: Die pflegebedürftige Person wird individuell und intensiv betreut, die Pflegekraft hat genügend Zeit, um auf die jeweiligen Anforderungen und Wünsche einzugehen.
  • PRO: Bis zu 20 Prozent der anfallenden Kosten für die 24-Stunden-Betreuung lassen sich steuerlich absetzen.
  • CONTRA: Die Betreuungskräfte sind nicht befugt, medizinische Behandlungen durchzunehmen. Je nach Krankheitsbild ist deswegen gegebenenfalls ein ambulanter Pflegedienst hinzuziehen, was mit weiteren Kosten verbunden ist. In einigen Fällen ist auch ein Umzug in ein Pflegeheim unabwendbar.
  • CONTRA: Für die Pflegekraft sollten Sie ein Gästezimmer bereitstellen. In Ihrer Wohnung muss also ausreichend Platz vorhanden sein.
  • CONTRA: Unter Umständen ist es nötig, die Wohnung barrierefrei bzw. seniorengerecht umzubauen. „wohnraumverbessernden Maßnahmen“ beantragen.
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Aufgaben einer 24-Stunden-Pflege

  • Hygiene: Bei einer 24-Stunden-Betreuung werden die Pflegebedürftigen bei der täglichen Körperhygiene unterstützt.
  • Nahrung und Medikamente: Sofern erforderlich, wird auch das Essen und Trinken begleitet. Zudem wird sichergestellt, dass etwaige Medikamente in der korrekten Dosis eingenommen werden.
  • Arztbesuche: Die 24-Stunden-Betreuungskraft übernimmt die Begleitung und gegebenenfalls den Fahrdienst für Arztbesuche.
  • Haushalt: Auch bei den täglich anfallenden Aufgaben im Haushalt, zum Beispiel Einkäufen, unterstützt die 24-Stunden-Betreuung.
  • Soziales: Ein nicht zu unterschätzender Punkt ist die soziale Komponente. Mit der 24-Stunden-Pflege ist ein Ansprechpartner bzw. eine Ansprechpartnerin vor Ort, soziale Aktivitäten werden unternommen und auch der tägliche Austausch trägt zur Zufriedenheit der Pflegebedürftigen bei.

Fragen zum Thema 24-Stunden-Pflege?

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Checkliste: Einstellung einer 24-Stunden-Pflegekraft

  • Entscheidung abhängig von der Pflegesituation: Ist die 24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause für die individuelle Pflegesituation die richtige Wahl oder muss doch ein Platz im Pflegeheim gesucht werden?
  • Modell: Wählen Sie zwischen den drei Modellen der 24-Stunden-Pflege das richtige für Sie aus. Entscheiden Sie zwischen dem Agenturmodell, der direkten Anstellung und der Beauftragung einer selbstständigen Pflegekraft.
  • Agenturmodell: Wenn Sie sich für das Agenturmodell entscheiden, sollten Sie verschiedene Anbieter hinsichtlich des Leistungskatalogs und der angesetzten Kosten prüfen. Wie schnell könnten Sie den Vertrag kündigen? Lassen Sie sich in Ruhe ein Angebot vorlegen und prüfen Sie es sorgfältig.
  • Finanzierung: Schöpfen Sie alle Unterstützungsmöglichkeiten, die Ihnen die Pflegeversicherung bietet, aus. Dafür benötigen Sie einen Pflegegrad. Diesen sollten Sie schnellstmöglich beantragen. Denken Sie auch an die steuerliche Absetzbarkeit der 24-Stunden-Pflege.
  • Betreuungskraft: Verfügt die 24-Stunden-Betreuungskraft über entsprechende Erfahrungen in der Pflege? Werden Zeugnisse oder Referenzen vorgelegt? Ist ein Führerschein für Fahrdienste vorhanden? Sind ausreichende Deutschkenntnisse vorhanden? Führen Sie am besten ein persönliches Vorgespräch – auch Ihr Bauchgefühl ist wichtig.
  • Wohnsituation: Ist ein separates Zimmer für die Betreuungskraft vorhanden? Rückzugs- und Freizeitmöglichkeiten sind wichtig.
  • Pflege: Denken Sie daran, dass die Betreuungskraft keine pflegerischen Aufgaben übernehmen kann. Gegebenenfalls sollten Sie einen professionellen Pflegedienst zusätzlich beauftragen.